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Eis & Schnee

„Skifest mit Herz – für unsere Natur“

Unter diesem Slogan wurde am 13.3.12 eine Charta für eine nachhaltige Ski WM in Schladming vorgestellt. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz bekräftigten ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Umweltminister Niki Berlakovich, der steirische Nachhaltigkeits-Landesrat Johann Seitinger, Bürgermeister Jürgen Winter und WM-Umwelt-Botschafter Fritz Strobl, dass die WM im kommenden Jahr auch für Umwelt und Nachhaltigkeit ein Erfolg sein soll.

Um der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, sollen laut Schröcksnadel keine neuen Pisten gebaut werden, außerdem bestehen für alle neuen WM-Bauten langfristige Nutzungsmöglichkeiten. Für die umweltfreundliche Anreise zur WM wird es spezielle Anreize für die Bahn und Shuttle-Services geben.

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Radarwellen warnen vor Lawinen

Österreichische ForscherInnen entwickeln das erste Messgerät, das die inneren Schichten einer Schneedecke von aussen sichtbar machen kann, ohne dass diese mechanisch freigelegt werden müssen. Am Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos forscht man zusammen mit der Universität Heidelberg und der Fachhochschule Joanneum in Österreich an dieser Innovation.

Weitere Informationen unter in einem aktuellen Artikel der NZZ Online.

 

Die Kältewelle im Februar 2012 im langjährigen Vergleich

Obwohl die klirrende Kälte nun vorbei ist, hat sie auch die MeteorologInnen beeindruckt. Reinhard Böhm von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien (http://www.zamg.ac.at/) hat die Kältewelle unter die Lupe genommen:

„Seit dem 14. Februar ist die extreme Kältewelle in Österreich vorläufig gebrochen. Da auch die mittelfristigen Vorhersagen nur noch „normales“ Winterwetter mit Frost aber nicht mehr großflächig mit extremen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich erwarten, ist es Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Wir haben eine Sammlung von Zeitreihendiagrammen zusammengestellt, die die aktuelle Kältewelle in den langjährigen Kontext stellt.“

Gesamter Text hier >> 

 

Der Eisstoß an der österreichischen Donau im Winter 1928/29

Eine Schrift aus dem Jahr 1932 schildert das Auftreten des Eisstoßes und zeigt eindrucksvolle Bilder. Hier geht’s zum Originaltext >>

 

 

Wann war der kälteste Winter der letzten 200 Jahre?

Wann war der kälteste Winter der letzten 200 Jahre?

Reinhold Godina hat eine Recherche angestellt. Es war der Winter des Jahres 1928/1929. Die damalige Kälteperiode erstreckte sich von Jänner bis Februar 1929 über die Dauer von 37 Tagen! Damals bildete sich an der österreichischen Donau, von der Wachau bis nach Hainburg, eine fast durchgehende Eisdecke von ca. 50 cm Dicke und mehr. An vielen Stellen konnte man „über die Donau“ gehen.

Den gesamten Text finden Sie hier!

 

Alte Donau in Wien - Glasklares Eis

Ein faszinierendes Video über das Eis auf der alten Donau aus dem Blick von Eislaufenden. Und Einblicke in die Welt unterm Eis.

 

 

Unter Wasser ist es momentan wärmer als draussen: Eistauchen in Österreich

Eistauchen ist eine spannende Möglichkeit, die Unterwasserwelt auf besonderer Art und Weise zu erkunden. Stille und Abgeschiedenheit und die Erforschung von verborgenen Lebensräumen machen die Faszination dieser Sportart aus.

Alle Infos hier.

 

 

Natureislaufplätze in Österreich

Wenn sich die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt befinden und die Eisdecke dick genug ist, ist es ein ganz besonderes Erlebnis, auf einem der vielen zugefrorenen Seen, schier endlos weit eislaufen, spazierengehen oder sogar Eissurfen zu können.

Alle Infos hier.

 

 

Eisiges Video

Ein Donauarm unter der Eiskruste. Jan läuft und läuft.
"Das Eis war glatt wie ein frisch gebohnerter Parkettfußboden, aber es sah blauschwarz und gefährlich aus, und trotz der Lichter auf der Strandpromenade konnte man auf dem dunklen See das Gruseln bekommen."

Have a look!

 

 

Gletscher der Alpen

Eine Neuerscheinung über unsere alpinen Gletscher von Jürg Alean.

Seit vier Jahrzehnten Gletscher besucht der Autor Gletscher in aller Welt und beschäftigt sich intensiv mit der Beziehung zwischen Klimaentwicklung und Gletschern. Sein neues Buch ist nicht nur reich bebildert, sondern stützt sich auf profunde Fachinformationen. Deutlich kommt zum Ausdruck wie sehr das Leben der Menschen in den Alpen mit den Gletschern verflochten ist.

Mehr zu lesen in: J. Alean: Gletscher in den Alpen; 267 Seiten, Haupt Verlag Bern, STuttgart, Wien 2010; ISBN 978-3-258-07608-9; 35,90 Euro.

 

 

 

 

Wie sieht es aus mit den aktuellen Schnee- und Eisdecken in Österreich?
Erfahren Sie mehr unter >
http://wetter.news.at/sport-freizeit/ski-wetter

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Die Pasterze

Der Gletscher am Großglockner

Gerhard Karl Lieb, Heinz Slupetzky

Pasterze und Großglockner – zwei Namen, die als Inbegriff für Österreichs Hochgebirge stehen. Sie bilden ein Landschaftsensemble, das sich im Lauf der Zeit zu einem der bedeutendsten Tourismusziele Österreichs entwickelt hat.

Die beiden Autoren und Glaziologen Gerhard Karl Lieb und Heinz Slupetzky gehen in dem Buch der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des mit rund 8 km Länge und 18 km2 Gesamtausdehnung größten Gletschers Österreichs nach, der trotz eines andauernden Masseverlustes ein respektabler Vertreter des Naturphänomens Gletscher ist. Dabei lassen sie auch zahlreiche Naturwissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zu Wort kommen, die verschiedene Aspekte rund um die Pasterze ins Licht rücken.

Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Berggebietes von der frühen Nutzung als Jagd- und Weidegebiet über die Entdeckungen der Naturforschung und Leistungen der Alpinisten bis hin zur technischen Erschließung durch die Glocknerstraße.

Auch die höchstrangige Unterschutzstellung im Nationalpark Hohe Tauern am 15. September 1981 wird gewürdigt. Grundbesitzer der Pasterze und ihrer Umgebung ist der Österreichische Alpenverein, der die Basis für den Schutz der Region schuf. Der Grundgedanke dabei war, die großartige Pasterzen-Glocknerregion nahe Heiligenblut am Alpendach Europas für künftige Generationen zu erhalten. Ein Ausblick in die Zukunft beschäftigt sich auch mit dem Gletscherschwund und den Folgen für die Region.

Herausgeber: Nationalpark Hohe Tauern,  Österreichischer Alpenverein

160 Seiten, Format 21 x 24 cm, Preis € 24,00

ISBN 978-3-7025-0652-0

http://www.pustet.at/content.php?id=1&art_id=27

Eis&Schnee

 

 


 

Gletscher – wie lange noch eine Zierde der Alpen?

Vor etwa 40 Jahren waren durchaus ernst zu nehmende Wissenschafter der Meinung, der Erde drohe eine neue Vereisung. Auch in Österreich wurden in den 1970iger Jahren - nach ständigen Substanzverlusten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts – erstmals wieder geringfügige Zuwächse beobachtet. Viele befürchteten den Beginn einer neuen, globalen Eiszeit. Aber es kam alles anders. Der weltweite Anstieg der Lufttemperaturen infolge der Veränderung des Klimas setzt die Gletschern seit ca. 30 Jahren stark unter Druck und der Rückzug geht seither – weltweit – ungebremst weiter.

Die Gletscherforschung hat in Österreich eine lange Tradition. Seit mehr als 115 Jahren werden die Gletscher kontinuierlich beobachtet und vermessen.

Im Mitteilungsblatt des Hydrographischen Dienstes in Österreich Nr. 83 berichtet Wolfgang Gattermayr von den Anfängen der Gletscherbeobachtung in Österreich:

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts setzte an der Wende vom damals herrschenden Höchststand zum einsetzenden allgemeinen Rückgang der Gletscher ein organisiertes Befassen mit den Verhältnissen und Veränderungen an den Gletscherzungen ein. Waren es davor nur einzelne Personen und Unternehmungen, z.B. F. Simony in der Dachsteingruppe, so entwickelte sich jetzt – durch den Alpenverein initiiert und gefördert – ein wachsender Personenkreis, der regelmäßig Nachmessungen an neu angelegten Gletschermarken ausführte und fotographische Aufnahmen von genau festgelegten Standpunkten aus machte.

Hintergrund der auflebenden Beobachtungstätigkeit war unter anderem die latente Gefahr durch Ausbrüche von Gletscherseen. Die damals noch bis in höhere Tallagen vorgedrungenen Gletscherzungen haben einigen Gebirgsbächen zeitweilig den Weg ins Tal versperrt und hinter ihren Eisbarrieren beträchtliche Wassermengen aufgestaut, die seenähnliche Ausmaße angenommen hatten. Meist sind diese Seen schwallartig ausgebrochen und haben mit ihren verheerenden Flutwellen tiefere Teile der Talschaften verwüstet. Solche Ausbrüche sind zum Beispiel im inneren Ötztal in der Zeit von 1600 bis 1868 am Rofener- und Gurgler Eissee erfolgt, die jeweils noch in Innsbruck am Pegelstand des Inns erkennbar waren.

Von einer Gefahr der bis ins Tal reichenden Gletscherzungen spricht heute niemand mehr. Vielmehr geht man davon aus, dass sich in Folge der Erhöhung der Lufttemperatur die Gletscher gänzlich zurückziehen und letztendlich verschwinden werden. Für die Wasserwirtschaft stellt sich dann die Frage wie sich die Reduktion dieser Wasserspeicher - bis hin zum völligen Wegfall - auf den Wasserkreislauf und die Abflüsse in unseren Gewässern auswirken wird.

Grossglockner vom Gorner Rottenkogel Godina

Bildbeschreibung: Grossglockner vom Gorner Rottenkogel Godina

 

Bildbeschreibung: Pasterze1940-2000

Bildbeschreibung: Pasterze1940-2000

 

 


 

Die Gletscherdatenbank – eine Initiative der Hydrographie Österreichs

Die Erhebung des Wasserkreislaufes ist die Kernaufgabe der Hydrographie. Die Gletscher in den österreichischen Alpen speichern derzeit noch ca. 18 km³ Wasser. Obwohl dies mittlerweile nur mehr ca. 20% der jährlichen, mittleren Niederschlagssumme in Österreich ist, bewirkt die Gletscherspende – das ist der Schmelzwasseranteil von Einzugsgebieten mit Gletscher – ein charakteristisches jahreszeitliches Abflussverhalten an alpinen Gewässern. Beim Hydrographischen Dienst Tirol wurde auf Initiative von Dr. Wolfgang Gattermayr im Sommer 2002 begonnen, die Ergebnisse der Gletschermessungen, die von verschiedenen Institutionen und wissenschaftlichen Instituten betrieben wurden und werden, zusammenzutragen und der Öffentlichkeit verfügbar zu machen.

Ein derartiges Vorhaben gelingt nur, wenn alle Personen und Institutionen bereit sind alle Unterlagen, Messergebnisse, Kommentare und Forschungsergebnisse zur Verfügung zu stellen. Folgenden Personen und Institutionen soll für ihre hohe Kooperationsbereitschaft beim Aufbau dieser Gletscherdatenbank ein besonderer Dank ausgesprochen werden:

Ebenfalls hervorgehoben werden soll die Arbeit von Herrn Mag. Bernhard Thurner, der als Praktikanten und freier Dienstvertragnehmer beim Amt der Tiroler Landesregierung ganz wesentlich am Entstehen der Datensammlung beteiligt war.

Pegel Vent Sommer

Bildbeschreibung: Pegel Vent Sommer

Eisrandsee SSK Wiesenegger

Bildbeschreibung: Eisrandsee SSK Wiesenegger

 

 


 

Zukünftige Entwicklung der Gletscher und die Folgen auf die Wasserbilanz

Bei dem infolge des Klimawandels prognostizierten weiteren Anstieg der Lufttemperatur ist der Rückzug der Gletscher unaufhaltsam. Das ist eine Tatsache die sich auf Grund der engen Kopplung der Massenbilanz an die Sommertemperatur ergibt und auch durch die Beobachtungen in der Vergangenheit bestätigt wurde. Seit den 1980iger Jahren hat sich die Lufttemperatur in den Alpen um ca. 0,4 °C/Dekade erhöht (siehe Abbildung 1). Die Folge dieser Temperaturerhöhung ist ein dramatischer Rückgang der Eismasse unserer Gletscher in den vergangenen 30 Jahren (Abbildung Veränderungen der Pasterze).

Da die Massenbilanz der Gletscher und die Abflüsse des hinteren Ötztals sehr gut und ausreichend lange durch Daten dokumentiert sind, beschreibt die Analyse dieser Messreihen - beispielhaft für alle Gletscher in Österreich –die derzeitige Situation. An der Messstelle Vent/Rofenache wird neben dem Abfluss und der transportierten Feststoffe, auch die Lufttemperatur gemessen. Die saisonale Lufttemperatur in den Sommermonaten hat sich an dieser Messstelle in einer Höhe von ca. 2000 m ü. Adria um 0,44°C/Dekade erhöht. Der Trend im Anstieg der mittleren Jahrestemperatur fiel mit 0,3°C/Dekade etwas geringer aus. Die Niederschläge im 98,1 km² großen Einzugsgebiet der Rofenache zeigen keine signifikanten Zu-, oder Abnahmen.

Die am Pegel Vent/Rofenache gemessenen Abflüsse in den Sommermonaten Juni, Juli und August haben sich seit den 1980iger Jahren in jeder Dekade im Mittel um 1,2 m³/s erhöht. Geht man davon aus, dass diese Abflusserhöhung nicht durch eine Zunahme des Niederschlages im Sommer verursacht wurde, bleibt zur Erklärung dieser Abflusszunahme in diesem mit einem ca. 50%igen Gletscheranteil versehenen Einzugsgebiet, nur die durch das Abschmelzen des Eises erhöhte Gletscherspende.

Die Hydrographie Österreichs veröffentlicht im Hydrographischen Jahrbuch die Massenbilanz einiger Gletscher in Österreich. Darunter befinden sich auch drei Gletscher – Hintereisferner, Vernagtferner und Kesselwandferner – die ca. 50% der Gletscherfläche im Einzugsgebiet der Rofenache im Ötztal umfassen. Die 1970-iger Jahre waren die letzte Dekade mit einer mehr oder weniger ausgeglichenen Massenbilanz. Das Verhältnis zwischen Akkumulation im Winter und Ablation – Eisschmelze – im Sommer zeigt in diesem Referenzzeitraum (1971-1980) einen geringen positiven Wert. Die darauf folgenden 30 Jahre bis 2010 waren - bedingt durch die Temperaturzunahme - von einem immer größer werdenden Massenverlust geprägt, der in den letzten 10 Jahren im Mittel 15 Mio m³ pro Jahr an den genannten drei Gletscher im Ötztal betrug (Abbildung 3). Vergleicht man diese Reduktion der Eismasse mit der Zunahme der Abflüsse in den Sommermonaten seit den 1970iger Jahren - +1,2 m³/s die aus der doppelten Gletscherfläche kommen – so ergibt sich ein sehr guter Zusammenhang zwischen Massenverlust und dem Anstieg der sommerlichen Abflüsse.

Die Schlussfolgerung daraus ist, dass mit dem Ende der Gletscher auch eine empfindliche Veränderung im Abflussverhalten alpiner - heute noch vergletscherter Einzugsgebiete – einher geht. Der Abfluss am Pegel Vent/Rofenache wird dem entsprechend im Sommer um 30% geringer ausfallen.

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Abbildung 1: Gemessene Jahresmittel der Lufttemperatur im Großraum Alpen 1760–2007 (schwarz) und im globalen Mittel 1858–2007 (grau). 1: letzte natürliche Periode – solarer und vulkanischer Einfluss dominant 2: erster merklicher menschlicher Einfluss – die Aerosolperiode 3: Eintritt ins Treibhauszeitalter (Auer et al., 2007; Jones und Moberg, 2003 (aktualisiert))

 

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Abbildung 2: Gegenüberstellung der saisonalen Lufttemperatur (Mittelwert der Sommermonate) mit dem saisonalen Abfluss am Pegel Vent/Rofenache

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Abbildung 3: Änderung der Massenbilanz der Gletscher im Ötztal; mittlere, jährliche Massenbilanzänderungen in den jeweiligen Dekaden

 

Um Grundlagen für eine Anpassungsstrategie an den Klimawandel für die österreichische Wasserwirtschaft zu schaffen, hat die Sektion VII – Wasser des BMLFUW eine detaillierte Studie in Auftrag gegeben, die im April 2011 abgeschlossen wurde. Ein Kapitel dieser Studie widmet sich auch dem Thema der Rolle der Gletscher auf die Wasserbilanz mit folgenden generellen Aussagen.

Der Zusammenhang zwischen der Temperaturerhöhung und der Massenbilanz ist unbestritten und daher ein Faktum.

Der Beitrag der Gletscher auf den Jahresabfluss bleibt unter derzeitigen Klimabedingungen auf die regionale Ebene beschränkt. In trockenen Sommern kann die Gletscherspende hohe Werte erreichen, die dann lokal einen Großteil des Gesamtabflusses ausmachen und so Niederwasserperioden entschärfen.

Vergleicht man die Ergebnisse zum Thema Gletscher zweier unterschiedlichen Studien, so zeigen sich Unterschiede in den Angaben zum Höhepunkt der Gletscherspende und dem Zeitpunkt bis wann die Gletscher aus dem Bild der österreichischen Alpen verschwunden sind. Die Modellierung von Weber et.al. (2009) erwartet den Höhepunkt der Gletscherspende in der Mitte des nächsten Jahrzehnts und das Ende um ca. 2050, einer Zeit bis zu der Kuhn et.al. (2007) das Maximum der Gletscherspende angeben.

Um auch Antworten auf diese Fragen geben zu können ist es unbedingt notwendig die Gletscherbeobachtungen und die Forschung in Zukunft fortzusetzen. Ein besonderes Augenmerk richtet die Hydrographie Österreichs auch auf die Bildung von sogenannten Eisrandseen. Durch den Rückgang der Gletscherzunge des Stubacher Sonnblickkees hat sich am Gletscherfuß ein derartiger See gebildet. In Kooperation mit der Universität Salzburg - Institut für Geographie – mit dem Hydrographischen Dienst Salzburg wurde zur Beobachtung des Sees und der Gletscherabflüsse ein umfangreiches Messnetz in Betrieb genommen. Neben der kontinuierlichen Abflussmessung wird in mehreren jährlichen Messkampagnen sowohl die Wassertiefe als auch die Seeoberfläche vermessen (siehe Bilder).

Auch wenn damit der Rückgang der Gletscher nicht aufzuhalten ist, sind die mit der Gletscherdatenbank und den laufenden Messprogrammen gewonnen Daten unverzichtbar für die Klima- und Wasserbilanzforschung und bieten zukünftigen Generationen ein Bild, wie die Alpen mit Gletscher ausgesehen haben.

Wasserstand Eisrandsee SSK Wiesenegger

Bildbeschreibung: Wasserstand Eisrandsee SSK Wiesenegger

Wassertiefe Eisrandsee SSK Wiesenegger

Bildbeschreibung: Wassertiefe Eisrandsee SSK Wiesenegger

Eisrandsee Vermessung SSK Wiesenegger

Bildbeschreibung: Eisrandsee Vermessung SSK Wiesenegger

Die Pasterze

Der Gletscher am Großglockner

Gerhard Karl Lieb,  Heinz Slupetzky

Pasterze und Großglockner – zwei Namen, die als Inbegriff für Österreichs Hochgebirge stehen. Sie bilden ein Landschaftsensemble, das sich im Lauf der Zeit zu einem der bedeutendsten Tourismusziele Österreichs entwickelt hat.

Die beiden Autoren und Glaziologen Gerhard Karl Lieb und Heinz Slupetzky gehen in dem Buch der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des mit rund 8 km Länge und 18 km2 Gesamtausdehnung größten Gletschers Österreichs nach, der trotz eines andauernden Masseverlustes ein respektabler Vertreter des Naturphänomens Gletscher ist. Dabei lassen sie auch zahlreiche Naturwissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zu Wort kommen, die verschiedene Aspekte rund um die Pasterze ins Licht rücken.

Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Berggebietes von der frühen Nutzung als Jagd- und Weidegebiet über die Entdeckungen der Naturforschung und Leistungen der Alpinisten bis hin zur technischen Erschließung durch die Glocknerstraße.

Auch die höchstrangige Unterschutzstellung im Nationalpark Hohe Tauern am 15. September 1981 wird gewürdigt. Grundbesitzer der Pasterze und ihrer Umgebung ist der Österreichische Alpenverein, der die Basis für den Schutz der Region schuf. Der Grundgedanke dabei war, die großartige Pasterzen-Glocknerregion nahe Heiligenblut am Alpendach Europas für künftige Generationen zu erhalten. Ein Ausblick in die Zukunft beschäftigt sich auch mit dem Gletscherschwund und den Folgen für die Region.

Herausgeber: Nationalpark Hohe Tauern,  Österreichischer Alpenverein

160 Seiten, Format 21 x 24 cm, Preis € 24,00

ISBN 978-3-7025-0652-0

Die Pasterze

Der Gletscher am Großglockner

Gerhard Karl Lieb,  Heinz Slupetzky

Pasterze und Großglockner – zwei Namen, die als Inbegriff für Österreichs Hochgebirge stehen. Sie bilden ein Landschaftsensemble, das sich im Lauf der Zeit zu einem der bedeutendsten Tourismusziele Österreichs entwickelt hat.

Die beiden Autoren und Glaziologen Gerhard Karl Lieb und Heinz Slupetzky gehen in dem Buch der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des mit rund 8 km Länge und 18 km2 Gesamtausdehnung größten Gletschers Österreichs nach, der trotz eines andauernden Masseverlustes ein respektabler Vertreter des Naturphänomens Gletscher ist. Dabei lassen sie auch zahlreiche Naturwissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zu Wort kommen, die verschiedene Aspekte rund um die Pasterze ins Licht rücken.

Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Berggebietes von der frühen Nutzung als Jagd- und Weidegebiet über die Entdeckungen der Naturforschung und Leistungen der Alpinisten bis hin zur technischen Erschließung durch die Glocknerstraße.

Auch die höchstrangige Unterschutzstellung im Nationalpark Hohe Tauern am 15. September 1981 wird gewürdigt. Grundbesitzer der Pasterze und ihrer Umgebung ist der Österreichische Alpenverein, der die Basis für den Schutz der Region schuf. Der Grundgedanke dabei war, die großartige Pasterzen-Glocknerregion nahe Heiligenblut am Alpendach Europas für künftige Generationen zu erhalten. Ein Ausblick in die Zukunft beschäftigt sich auch mit dem Gletscherschwund und den Folgen für die Region.

Herausgeber: Nationalpark Hohe Tauern,  Österreichischer Alpenverein

160 Seiten, Format 21 x 24 cm, Preis € 24,00

ISBN 978-3-7025-0652-0

http://www.pustet.at/content.php?id=1&art_id=27

http://www.pustet.at/content.php?id=1&art_id=27