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Wasser – Klimawandel - Hochwasser
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Jahreshauptversammlung der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau in Wien


Am 13. und 14. Dezember 2011 findet die Jahreshauptversammlung der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) in Wien statt.

Bei dieser Veranstaltung werden Lösungen für die zukünftigen Herausforderungen der Gewässerbewirtschaftung im Donaueinzugsgebiet erarbeitet.

Österreich wird im nächsten Jahr die Präsidentschaft der IKSD von der Ukraine übernehmen und den Schutz der Donau mit höchster Priorität verfolgen. Mit seiner zukunftsweisenden Umweltpolitik hat Österreich bereits jetzt eine Vorreiterrolle beim Schutz der Donau. In den letzten 20 Jahren wurde in der Region gemeinsam mit großem Aufwand daran gearbeitet, die Donau und ihre Zuflüsse beständig zu verbessern, diese Arbeit wird weiter fortgesetzt.

Zentrale Themen dieser Veranstaltung sind Anpassungen an den Klimawandel und Hochwasserschutzmaßnahmen. Die bisherigen Anstrengungen zur Abwasserreinigung sollen fortgesetzt werden. Weiters gilt es die Umsetzung wichtiger EU-Richtlinien im Wasser- und Umweltbereich zu koordinieren.

Im Jahr 2012 wird die IKSD unter österreichischer Präsidentschaft arbeiten. Dr. Wolfgang Stalzer, Sektionschef im Lebensministerium a.D., übernimmt im Jänner den Vorsitz von Botschafter Mykola Melenevskyi aus der Ukraine. Wien rückt damit ins Zentrum der Donauregion.

Mehr Informationen im Pressetext und unter auf der Website der IKSD: www.icpdr.org

Fotocredit: Rita Newman

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Mit naturnahem Hochwasserschutz zum Österreich-Sieg

WasSerlebenfonds 2011: The Winner is Neumarkt am Wallersee in Salzburg

Lebensministerium und Naturschutzbund suchten die besten Wasserbauprojekte zugunsten der Arten- und Lebensraumvielfalt an Österreichs Flüssen und Bächen. Dabei konnten TeilnehmerInnen aus ganz Österreich die Naturnähe ihrer Wasserbauprojekte unter Beweis stellen. Nun wurde aus den Landessiegerprojekten das österreichweit beste Projekt gekürt. Siegerin ist die Gemeinde Neumarkt am Wallersee (Salzburg) mit ihrem Projekt „Naturnaher Ausbau Statzenbach“. Ihr stehen damit 100.000 Euro zur Realisierung zur Verfügung. In ganz Österreich werden sieben weitere Projekte durch den WasSerlebenfonds ermöglicht.

„Das ausgezeichnete Projekt zur Renaturierung eines Abschnittes des Statzenbaches vereinigt in vorbildlicher Weise die Ansprüche eines modernen Hochwasserschutzes mit der Gestaltung eines vielfältigen Lebensraums. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz geleistet“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Preisverleihung.

Siegerprojekt „Naturnaher Ausbau Statzenbach“
Auf einer Länge von 150 Metern werden die Ufer des Statzenbaches gesichert , naturnah gestaltet und mit heimischen Gehölzen bepflanzt. Das Projekt ist ein wichtiger Mosaikstein für den Biotopverbund in der Gemeinde Neumarkt. Es wird im kommenden Jahr gemeinsam mit der Initiative "Vielfalt für Neumarkt – Netzwerk Natur Salzburg" umgesetzt.

„Österreich hat durch seinen Wasserreichtum große Verantwortung und Verpflichtungen. Wir müssen mit unseren Trinkwasserressourcen sorgfältig umgehen, die Reinhaltung der Gewässer sicherstellen, den Schutz vor Hochwasser und Muren gewährleisten und die Wasserlebensräume erhalten. Durch die gute Zusammenarbeit von Naturschutz und Wasserbau können nun einige dringend notwendige Projekte – allen voran jenes am Statzenbach in Neumarkt – realisiert werden“, freut sich Naturschutzbund-Präsident Roman Türk.

Insgesamt werden mit dem WasSerleben-Fonds acht Projekte mit rund einer halben Million Euro in ganz Österreich gefördert. Weitere Informationen zum WasSerleben-Fonds sowie den in den Bundesländern ausgezeichneten Projekten gibt es auf www.naturschutzbund.at/wasserlebenfonds2011

Wasserlebensfonds

Credit: Land Salzburg

2.12.2011

Österreichischer Klimaschutzpreis 2011: Die Sieger stehen fest

Kräuterhandelsgesellschaft Sonnentor (NÖ), Kärntner Bauprojekt Griffen Green, Initiative Bergladen Vorderstoder (OÖ) und „Photovoltaik-Eisdiele“ der HTBLA Weiz (Stmk.) prämiert 
 
Die vier Siegerprojekte des Österreichischen Klimaschutzpreises 2011 stehen fest. Am 21. November wurden die Preisträgerinnen und Preisträger in Wien präsentiert und von Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ausgezeichnet.
 
Die Kräuterhandelsgesellschaft Sonnentor aus Niederösterreich, das Kärntner Bauprojekt Griffen Green, die Initiative Bergladen Vorderstoder in Oberösterreich und das Abschlussprojekt „Photovoltaik-Eisdiele“ von zwei Schülern an der HTBLA Weiz in der Steiermark sind die diesjährigen Siegerprojekte beim Österreichischen Klimaschutzpreis. Der Preis wird von Lebensministerium und ORF seit 2008 jährlich in vier Kategorien vergeben. Knapp 300 Einreichungen, 60.000 abgegebene Publikumsstimmen und die hohe Qualität der nominierten  Projekte zeigen, dass das Thema Klimaschutz fest im Bewusstsein und im aktiven Handeln  der Österreicherinnen und Österreicher verankert ist.
 
„Effizienter Klimaschutz funktioniert nach dem Prinzip „Reden ist Silber, Handeln ist Gold“. Mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis zeichnen wir jene Menschen aus, die sich im privaten Alltag, mit ihrem Unternehmen oder in ihrer Region, mit innovativen Ideen aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Die eingereichten Projekte beweisen, dass Klimaschutz und erfolgreiches Wirtschaften Hand in Hand gehen – darüber hinaus profitiert der Arbeitsmarkt von neuen green jobs und durch den Einsatz von erneuerbaren Energien sind wir in Österreich mit voller Kraft unterwegs in Richtung Energieautarkie“, erklärt Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreis 2011.
 
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz über die Rolle des ORF im Klimaschutz: „Als „Rundfunk der Gesellschaft“ hat der ORF über große gesellschaftspolitische Herausforderungen nicht nur zu berichten, sondern auch Handlungsoptionen aufzuzeigen. Den Klimaschutz haben wir als eigene Initiative längerfristig in der Unternehmenspolitik verankert. Der Österreichische Klimaschutzpreis ist dabei ein wichtiges Instrument, um zukunftsweisende Projekte nicht nur auszuzeichnen, sondern sie vor allem bekannt zu machen und damit möglichst viele Menschen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder ganze Regionen zur Nachahmung zu motivieren. Das große Interesse des ORF-Publikums zeigt, dass die Menschen tatsächlich Lösungen und Anregungen sehen wollen – unser Servicemagazin „Konkret“, das vier Wochen lang die nominierten Projekte präsentiert hat, hat einen weitesten Seherkreis von rund 2,1 Millionen Österreicherinnen und Österreichern erreicht.“
  
300  Einreichungen für aktiven Klimaschutz
Knapp 300 Bewerberinnen und Bewerber aus allen Bundesländern haben ihre Konzepte und Ideen für aktiven Klimaschutz zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2011 eingereicht. Aus allen Einreichungen nominierte eine hochkarätige Fachjury 16 innovative Projekte, die im ORF-Servicemagazin „Konkret“ und auf www.klimaschutzpreis.at präsentiert wurden und sich anschließend der Publikumsabstimmung stellten. Die Bewertungen der Jury wurden daraufhin mit den Publikum¬sstimmen zusammengeführt und so die vier Siegerprojekte ermittelt. Dass die Entscheidung auch im vierten Jahr des Österreichischen Klimaschutzpreises alles andere als einfach war, beschreibt die Jury-Sprecherin Birgit Kohlmaier-Schacht vom ORF: „Wir haben bei der Anzahl der Einreichungen nun ein konstantes Niveau erreicht. Was jedoch weiterhin von Jahr zu Jahr steigt, ist die Qualität der Projekte – das macht die Bewertung und Auswahl der Nominierungen und Siegerprojekte für die Fachjury immer herausfordernder.“
 
Preisverleihung in der Siemens City
Die Siegerinnen und Sieger des Österreichischen Klimaschutzpreises 2011 wurden im Rahmen der Preisverleihung vor mehr als 300 Gästen aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Kultur, Sport und Medien präsentiert und ausgezeichnet. Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gratulierten den Gewinnerinnen und Gewinnern und überreichten die offiziellen Urkunden und prestigeträchtige Statuetten in Form einer bunten Bronze-Blume. Weiters hatten sich  Starköchin Sarah Wiener, Österreichs Olympia-Ass Felix Gottwald und viele weitere prominente Persönlichkeiten als Gratulanten bei der Preisübergabe eingefunden. Ganz im Zeichen des Klimaschutzes fand die Veranstaltung heuer in der Siemens City statt. Der Energieverbrauch dieses europaweit vorbildlichen „Green Building“ liegt mindestens 25 Prozent unter den Werten vergleichbarer Gebäude.
 
Das ORF-Servicemagazin „Konkret Spezial“ präsentiert am 24. November um 22.50 Uhr in ORF 2 die Höhepunkte der Preisverleihung.
 

Berlakovich: Beim Klimaschutz alle Staaten mit an Bord holen

Weltklimagipfel startet heute in Durban/Südafrika
 
"Im Kampf gegen den Klimawandel und damit verbundene Wetterextremereignisse, Gesundheits- und Umweltschäden, Artenverluste und wirtschaftliche Einbußen sind weitere, globale Anstrengungen dringend erforderlich. Heute startet der UN-Weltklimagipfel in Durban, bei dem VertreterInnen aus 190 Staaten aufeinandertreffen. Trotz unterschiedlichster Standpunkte haben wir alle ein- und denselben Feind zu besiegen, den Klimawandel, und Verantwortung zu übernehmen“, betont Umweltminister Nikolaus Berlakovich anlässlich der heute startenden Welt-Klimakonferenz in Durban. ****
 
Berlakovich, der sich ab kommendem Montag selbst in Südafrika für mehr Klimaschutz einsetzen wird, steckt die österreichische Position klar ab: „Die Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls laufen Ende 2012 aus und es existiert noch kein neues Abkommen. Das heißt, es entsteht eine Lücke nach 2012. Bei den aktuellen Verhandlungen in Durban wird es vor allem darum gehen, wie man diese Lücke im Sinne des globalen Klimaschutzes schließen kann. Eine vorübergehende Alternative zu einem neuen Abkommen ist eine 2. Verpflichtungsperiode der Vereinbarungen von Kyoto, aber nicht ohne Bedingungen."
 
"Österreich und die EU sind ganz klar offen und bereit für eine 2. Verpflichtungsperiode, aber gleichzeitig sind folgende Punkte unerlässlich: So muss in Durban ein klares Verhandlungsmandat für ein neues, umfassendes und rechtsverbindliches Abkommen zustande kommen und ein Fahrplan erstellt werden – und zwar von allen Staaten", betont der Umweltminister. "Die Bereitschaft der EU allein ist zu wenig, denn sie steht mittlerweile nur noch für 11% des globalen Treibhausgasausstoßes. China verursacht bereits 21% und die USA 14% der weltweiten Emissionen. Genau diese Anteile zeigen, wie enorm wichtig es ist, alle mit an Bord zu holen.“ Die zweite von der EU formulierte Bedingung ist, dass die Umweltintegrität des Kyoto-Protokolls gewahrt bleibt.
 
„Wir werden bei den Verhandlungen für einen besseren Klimaschutz kämpfen - im Sinne der jetzigen und künftigen Generationen. Es ist außerdem wichtig, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen. Wir brauchen ein neues Denken“, so Berlakovich, der darauf hinweist, dass Klimaschutz auch als wirtschaftliche Chance begriffen werden muss. Der letzte Klimagipfel in Mexiko im Dezember 2010 brachte mit dem Cancun-Agreement einige wichtige Errungenschaften hin zu einem globalen, umfassenden Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012. „Genau dort müssen wir ansetzen und weiterarbeiten“, so der Minister. „Globale Vorwärtsentwicklungen sind Mammutprojekte. Aber wir können und müssen Schritt für Schritt ans Ziel kommen", so Berlakovich.
 

28.11.2011

Forum Wasser

Initiiert vom „WasserCluster Lunz“ wurde am 21. Oktober das erste Symposium „Forum Wasser“ abgehalten. Namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Medizin trafen sich im Schloss Weinzierl in Wiesenburg, um die Rolle des Naturelements Wasser im Nahrungskreislauf und seine Nutzung aus dem Blickwinkel der regionalen Forschung zu diskutieren.

Weitere Details entnehmen Sie der Presseaussendung


Foto 1: Hannes Hager (Fischzüchter in Lunz), Thomas Weisse (Österr. Akademie der Wissenschaften, Mondsee), Wolfgang Zerobin (Wasserversorgung der Stadt Wien), Stephan Pernkopf (Niederösterreichischer Landesrat für Umwelt, Landwirtschaft und Energie), Ingrid Kiefer (Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), Martin Kainz (WasserCluster Lunz), Bernhard Paulweber (Salzburger Landeskliniken). Fotocredits: markant / lisa resatz

Foto 1: Hannes Hager (Fischzüchter in Lunz), Thomas Weisse (Österr. Akademie der Wissenschaften, Mondsee), Wolfgang Zerobin (Wasserversorgung der Stadt Wien), Stephan Pernkopf (Niederösterreichischer Landesrat für Umwelt, Landwirtschaft und Energie), Ingrid Kiefer (Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), Martin Kainz (WasserCluster Lunz), Bernhard Paulweber (Salzburger Landeskliniken). Fotocredits: markant / lisa resatz

 

Foto 2: Martin Kainz (Wassercluster Lunz), Johann Vieghofer (Direktor der Raiffeisenbank Region Eisenwurzen). Fotocredits: markant / lisa resatz

Foto 2: Martin Kainz (Wassercluster Lunz), Johann Vieghofer (Direktor der Raiffeisenbank Region Eisenwurzen). Fotocredits: markant / lisa resatz

Berlakovich: Raab-Konflikt zwischen Österreich und Ungarn endlich beigelegt

Österreich und Ungarn unterzeichneten Memorandum zur Einhaltung

Umweltminister Niki Berlakovich und sein ungarischer Amtskollege Sándor Fazekas haben ein Memorandum unterzeichnet, mit dem sich beide Seiten verpflichten, die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie an der Raab - aber auch an allen anderen Grenzgewässer - nachhaltig einzuhalten.

"Der Konflikt zwischen Österreich und Ungarn betreffend die Schaumbildung auf der Raab ist nun endgültig beseitigt. Die Umsetzung des Arbeitsprogramms der eigens dafür eingesetzten Raab-Arbeitsgruppe wurde zur Zufriedenheit beider Staaten umgesetzt. Die Industrie und die staatlichen Verwaltungen haben Innovatives und Außerordentliches im Bereich der Hightech-Abwasserreinigung und der Ökologisierung der Raab geleistet. Wir werden auch in Zukunft eng zusammenarbeiten", so Berlakovich anlässlich der Unterzeichnung des Memorandums mit dem ungarischen Umweltminister Fazekas.

2006/07 wird Schaumbildung an der Wehranlage St. Gotthardt wahrgenommen, im Mai 2007 setzten die Umweltminister Österreichs und Ungarns die bilaterale Raab Task Force mit dem Auftrag ein, konkrete Lösungen für das Problem zu erarbeiten. Im Juni 2007 konnten die beiden Minister bereits das Raab-Aktionsprogramm unterzeichnen. 

Insgesamt wurden von den Betrieben der Republik Österreich und den Bundesländern Burgenland und Steiermark sowie von der Europäischen Union mehr als 17 Millionen Euro zur Erfüllung der Ziele des 2007 gefassten Raab-Aktionsprogramms eingesetzt. Darin enthalten waren unter anderem die Durchführung von Forschungen und Untersuchungen zur Gewässersituation der Raab, die Einführung strengerer Grenzwerte in Zusammenhang mit der Lederindustrie, eine intensivere Überwachung von Emissionen sowie die Aufstellung von online Messstationen. Darüber hinaus waren auch die Errichtung weitergehender Reinigungsstufen für die Kläranlagen der Lederindustrie und eine Verminderung der Salzbelastung des Raab-Lafnitz Systems durch Beendigung der Einleitung von Tiefengrundwasser in Fürstenfeld in dem Aktionsprogramm enthalten. 

„Alle im Aktionsprogramm angeführten Maßnahmen konnten nun trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation für die Betriebe in den letzten Jahren realisiert werden. Diese Leistungen liefern einen wesentlichen Beitrag für die zukunftsorientierte Entwicklung der Raab. Damit hoffe ich, dass ein Beitrag zur weiteren Festigung der gutnachbarlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Österreich geleistet wurde", so Berlakovich abschließend.

Weitere Bilder finden Sie unter: http://www.apa-fotoservice.at/2398  

Weitere Informationen bei: stefan.ratzenberger@lebensministerium.at

 

25.10.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

Hochwasserschutz für die Gemeinde Rohr

Berlakovich: Zwei Rückhaltebecken bringen Sicherheit

„Nach vierjähriger Bauzeit wurde nun die Hochwasserschutzmaßnahme in der Gemeinde Rohr fertig gestellt. Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellte dafür insgesamt über 270.000 Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit den nun fertig gestellten Maßnahmen sind wir im Burgenland auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Fertigstellung des Hochwasserschutzprojektes in Rohr im Burgenland.

„Dem Hochwasserschutz im Burgenland schenke ich größtes Augenmerk. Mein Ziel ist es, das Burgenland in den nächsten zehn Jahren vor Hochwasser sicher zu machen“, erklärt Landesrat Liegenfeld. Im letzten Jahrzehnt wurden bereits viele vorbildliche Projekte zum Schutz der Bevölkerung und der Wirtschaft umgesetzt. Nun hat auch die Gemeinde Rohr zwei Rückhaltebecken am Rohrer Bach und Braunwaldbach (Oberlauf Zickenbach) an den wirkungsvollsten und wirtschaftlichsten Standorten errichtet und auf ein 100-jährliches Hochwasserereignis ausgelegt. Das Gesamtfassungsvermögen der beiden Rückhaltebecken beträgt 60.000 m³ bei einer überstauten Fläche von rund 75.500 m². Als ökologische Begleitmaßnahmen wurden kleine Feuchtbiotope vor den Einläufen der Drosselbauwerke errichtet. Für die Ableitung der Oberflächengewässer wurde das bestehende Grabensystem direkt im Ortsgebiet ausgebaut und ertüchtigt.

Die zwei Rückhaltebecken wurden an den topographisch wirkungsvollsten Standorten positioniert. Das Rückhaltebecken am Rohrer Bach hat bei Vollfüllung ein Fassungsvermögen von 40.000 m³ bei einer überstauten Fläche von rund 52.500 m², während das Rückhaltebecken am Braunwaldbach ein Fassungsvermögen von 20.000 m³ aufweist und eine Fläche von rund 23.000 m² überstaut werden kann. Mit diesen beiden Hochwasserrückhaltebecken wurde ein Retentionsraum von insgesamt 60.000 m³ geschaffen, wobei die Drosselung auf die Ausbauwassermengen bzw. Abflusskapazitäten der Gewässer im Ortsbereich abgestimmt wurde.

Mehr Informationen unter: doris.ostermann@lebensministerium.at

24.10.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

Hochwasserschutzmaßnahmen am Ipfbach für die Gemeinde St. Florian in Oberösterreich

Teile der Marktgemeinde St. Florian bei Linz sind von Überflutungen bedroht. Nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen zum Schutz der Siedlungsgebiete gestartet. „Um die Marktgemeinde St. Florian zukünftig vor Hochwasser besser zu schützen, genehmigt das Lebensministerium eine Hochwasserschutzmaßnahme.

Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt 166.500 Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Oberösterreich auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.

Konkret werden in St. Florian zwei Retentionsbecken errichtet. Der geschützte Bereich umfasst den Teil des Siedlungsgebietes, wo es 2009 zu Überflutungsschäden gekommen ist. Zukünftig sind 35 gefährdete Wohnobjekte mit rund 200 betroffenen Personen sowie zwei Gewerbeobjekte und die Gemeindestraße geschützt.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 370.000 Euro, der Bundesanteil beträgt 45 Prozent. Das Projekt soll 2013 fertig gestellt sein. 

Mehr Informationen unter: schutzwasserwirtschaft@lebensministerium.at

ernst.faltl@lebensministerium.at

14.10.2011, Lebensministerium VII/5

Hochwasserschutzmaßnahmen am Ipfbach für die Gemeinde St. Florian in Oberösterreich

Teile der Marktgemeinde St. Florian bei Linz sind von Überflutungen bedroht. Nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen zum Schutz der Siedlungsgebiete gestartet. „Um die Marktgemeinde St. Florian zukünftig vor Hochwasser besser zu schützen, genehmigt das Lebensministerium eine Hochwasserschutzmaßnahme.

Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt 166.500 Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Oberösterreich auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.

Konkret werden in St. Florian zwei Retentionsbecken errichtet. Der geschützte Bereich umfasst den Teil des Siedlungsgebietes, wo es 2009 zu Überflutungsschäden gekommen ist. Zukünftig sind 35 gefährdete Wohnobjekte mit rund 200 betroffenen Personen sowie zwei Gewerbeobjekte und die Gemeindestraße geschützt.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 370.000 Euro, der Bundesanteil beträgt 45 Prozent. Das Projekt soll 2013 fertig gestellt sein. 

Mehr Informationen unter: schutzwasserwirtschaft@lebensministerium.at

ernst.faltl@lebensministerium.at

14.10.2011, Lebensministerium VII/5

Berlakovich auf „Jugend mit Zukunft“-Tour in Salzburg

Junge Generationen setzen auf Biolandwirtschaft und Traditionen

Die vierte Etappe seiner österreichweiten „Jugend mit Zukunft“-Tour führte Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich gestern nach Hallwang im Bezirk Salzburg-Umgebung auf den Bauernhof von Junglandwirt Bernhard Gollackner. „Ich will wissen, was den Jugendlichen auf der Seele brennt. Mir ist es wichtig, gemeinsam mit ihnen Lösungen und Zukunftskonzepte zu erarbeiten. Unsere Jugend soll Perspektiven und Vertrauen in sich und ihre Möglichkeiten bekommen", unterstrich Berlakovich.

Organisiert wird die Ende August gestartete „Jugend mit Zukunft“-Tour gemeinsam mit der Landjugend Österreich und der Österreichischen Jungbauernschaft. Bis 2. Dezember 2011 wird Berlakovich in allen neun Bundesländern mit insgesamt 2.000 Jugendlichen zusammentreffen. Die Schwerpunkte sind dabei Landwirtschaft, Umweltschutz und wesentliche gesellschaftspolitische Herausforderungen.
 
Junglandwirte gestalten aktiv die Zukunft
„Die Bauern sorgen für regionale und qualitativ hochwertige Produkte, pflegen Almen und Wiesen für den Tourismus und garantieren für vor- und nachgelagerte Arbeitsplätze. Das alles kann aber nur sichergestellt werden, wenn Rahmenbedingungen geschaffen werden, die uns Jungbäuerinnen und Jungbauern ermöglichen weiterzumachen“, so Andreas Haym, Landesobmann der Salzburger Jungbauernschaft. Der Vertreter der Landjugend Salzburg, Landesleiter-Stellvertreter Paul Grimming, sagte: "Die zukünftigen JunglandwirtInnen aus den Reihen der Landjugend Salzburg werden Betriebe mit kleinen und mittelgroßen Strukturen übernehmen. Daher fordern wir ein einfaches, transparentes Modell zur finanziellen Absicherung in der GAP nach 2013, Beibehaltung der Pauschalierung, Sicherung des bestehenden Bildungsangebotes mit Blickrichtung in die Zukunft, anstatt Geschehnisse aus der Vergangenheit mit viel Bürokratie neu aufzurollen!"
 
Ausbildungsmöglichkeiten entscheidend für erfolgreiche Betriebe
"Die Zukunft der Landwirtschaft und unseres Landes liegt in den Händen der jungen Bäuerinnen und Bauern. Gut ausgebildete und innovative Landwirte werden in Zukunft viel bewegen. Eine hervorragende Lebens- und Lernumgebung ist für die jungen Menschen wichtig. Deshalb ist mir die Investition in Ausbildungsmöglichkeiten für die Jugend im Ländlichen Raum ein besonderes Anliegen. In diesen Jahren werden in Salzburg über 11 Mio. Euro für Baumaßnahmen im Bereich der land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen investiert", sagte Agrar-Landesrat Sepp Eisl.

Erste österreichweite Junglandwirt/innen-Studie
Die wesentliche Weichenstellung für die bäuerliche Zukunft der nächsten Jahrzehnte ist eine gute Betriebsübernahme durch die JunglandwirtInnnen. Insgesamt werden jedes Jahr zwischen 1.000 und 1.900 Betriebe übernommen. „Um mehr über die jungen Leute hinter diesen Zahlen und ihre Herausforderungen herauszufinden, haben wir diesen Sommer die erste österreichweite JunglandwirtInnen-Studie gestartet. Im Rahmen der Tour präsentiere ich laufend neue Ergebnisse, um die Diskussion zusätzlich zu beleben", so Berlakovich. Die vollständige Erhebung wird Anfang Dezember veröffentlicht.
 
Begeisterte Junglandwirt/innen
Die Salzburger Junglandwirt/innen wollen Landwirtschaft betreiben. Die Landwirtschaft ist für sie Lebensgrundlage und Heimat. Sie treten ihr Erbe voller Begeisterung an (96 Prozent, österreichweit 92 Prozent) und sind innovativ und offen für neue Wege. Die Bewahrung und Fortführung der Tradition wird dabei von den Salzburger JunglandwirtInnen (91 Prozent, österreichweit 86 Prozent) als ein wichtiger Bestandteil der künftigen Wegbeschreitung gesehen.
 
Biolandbau als Zukunftstrend und klare Ablehnung der Gentechnik
Alle befragten SalzburgerInnen setzen auf Qualität, Gesundheit und die Unbedenklichkeit ihrer Produkte (österreichweit 97 Prozent). Damit konform geht die Bereitschaft, dass sich 97 Prozent der Junglandwirt/innen in Salzburg (österreichweit 93 Prozent) für eine flächendeckende Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen einsetzen. Genauso ist die Überlegung, auf biologische Landwirtschaft umzusteigen, bei JunglandwirtInnen, die den elterlichen Betrieb übernehmen werden, in Salzburg weit über den Österreich-Durchschnitt. 80 Prozent der Salzburger Junglandwirt/innen sehen in der Gentechnologie (österreichweit 63 Prozent) ferner einen hohen Risikofaktor für ihre Landwirtschaft.
 
Zuerwerb für die Verbesserung des Haushaltseinkommens
Die Bereitschaft, das Haushaltseinkommen durch eine außerlandwirtschaftliche Tätigkeit zu verbessern, liegt in Salzburg mit 85 Prozent weit über dem Österreichwert von 63 Prozent. In diesem Zusammenhang bauen 79 Prozent der Salzburger JunglandwirtInnen auf mehr Kooperationen mit anderen LandwirtInnen und dem vor- und nachgelagerten Bereich (österreichweit 75 Prozent). Doch es soll auch die Möglichkeit gegeben sein, den Betrieb im Vollerwerb zu führen, und die Bedingungen für den Nebenerwerb sollen verbessert werden.

Betriebe wettbewerbsfähig und nach eigenen Wünschen gestaltenDie genaue Analyse der persönlichen Neigungen und Fähigkeiten, um den Betrieb möglichst bald nach eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten zu gestalten, stellt ein großes Anliegen der JunglandwirtInnen dar. Im Beratungsangebot zur Initiative „Unternehmen Landwirtschaft 2020“ wird mit dem so genannten „Self Check“ diesen Bedürfnissen entsprochen. Landwirtschaftsminister Berlakovich: „Ich will den JunglandwirtInnen mit dem 'Self Check' und der begleitenden Fachberatung möglichst viele Möglichkeiten aufzeigen. Damit soll es gelingen, dass sie ihre Betriebe im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit und nach ihren eigenen Fähigkeiten und Interessen gestalten können.“

claudia.jung-leithner@lebensministerium.at

 

Österreichs Almen des Jahres zum fünften Mal prämiert!

Veitenalm (Salzburg), Wirtsbaueralm (Kärnten), Glanzalm (Tirol) und Litzlhofalm (Salzburg) für die Erhaltung des Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraumes Almen ausgezeichnet.

Seit 2007 werden vom Nationalpark Hohe Tauern, Milka (Kraft Foods) und dem Lebensministerium die am nachhaltigsten wirtschaftenden Almen des Nationalparks ausgezeichnet. Zum 5. Jubiläum lief die Ausschreibung heuer unter dem Motto „Alm des Herzens“, denn der Nationalpark hohe Tauern befindet sich im Herzen der Alpen und den Projektbeteiligten liegt es am Herzen, diese einzigartige Naturlandschaft zu schützen und zu unterstützen.

Berlakovich: Großartige Leistungen unserer Almbäuerinnen und –bauern
"Unsere Almen prägen das österreichische Landschaftsbild und sind auch ein wesentlicher Garant für die heimische Artenvielfalt. Ohne die Beweidung durch das Vieh käme es zu einer Verbuschung und viele seltene Tier- und Pflanzenarten verlören ihren Lebensraum. Bewirtschaftete Almen bewahren somit ursprüngliche Lebenswelten, locken aber auch unzählige Touristen aus Nah und Fern an und kommen somit der regionalen Wirtschaft zugute. Ökonomie und Ökologie gehen folglich Hand und Hand. Alle Sieger-Almen aus dem wunderschönen Nationalpark Hohe Tauern stehen für naturverträglichen Tourismus und die Erhaltung von Kulturlandschaft und Traditionen. Diese hervorragenden Leistungen unserer Almbäuerinnen und –bauern, die oftmals unter schwierigen Bedingungen wirtschaften, gehören vor den Vorhang gebeten", betont Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich.

Als Direktoriumsvorsitzender des Nationalparks Hohe Tauern ist Mag. Peter Rupitsch für die Prämierung der Siegeralmen verantwortlich. „Österreich ist Almen-Europameister, denn ein Viertel aller europäischen Almen befinden sich in Österreich. Im heurigen Jubiläumsjahr konnten wir wieder herausragende Nationalpark-Almbetriebe aus Kärnten, Salzburg und Tirol auszeichnen. Die Kooperation mit Milka und die Prämierung der Almen des Jahres sind uns besonders wichtig, denn dadurch können wir den Almbauern unsere Wertschätzung für ihren wichtigen Beitrag zur Erhaltung unseres Naturraumes ausdrücken. Darüber hinaus ist diese Partnerschaft eine gute Möglichkeit, um der Öffentlichkeit die Bedeutung der Einmaligkeit des Lebens- Wirtschafts- und Erholungsraums Almen näher zu bringen“, so Rupitsch.
 
„Alm des Jahres – Alm des Herzens“ – die Auszeichnung
Die Auszeichnung „Alm des Jahres – Alm des Herzens“ wurde von den drei Nationalpark-Verwaltungen des Nationalparks Hohe Tauern in Kärnten, Salzburg und Tirol in Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium und Milka (Kraft Foods) vergeben. Die Nationalparkvertreter achteten bei der Auswahl der Gewinneralmen etwa darauf, dass die Almen ihren Besuchern Einblicke in den Alltag auf der Alm gewähren, Tiere auf der Alm gehalten, almeigene Produkte erzeugt und die Almflächen bewirtschaftet und gepflegt werden.
Die Siegeralmen erhielten in der Heumühle Wien eine Prämie und eine Plakette, die sie als „Alm des Jahres“ ausweist. Außerdem wird im kommenden Frühjahr eine Schautafel mit Informationen rund um die Bedeutung der Almwirtschaft in der Nationalparkregion und über die Leistungen dieser speziellen Alm aufgestellt

 

Postkarten für die Lieben zuhause
Zum Jubiläum gab es darüber hinaus eine spezielle Aktion für alle Almbesucher des Nationalpark Hohe Tauern. An allen 12 Siegeralmen der vergangenen Jahre wurden
vorfrankierte Postkarten zur Verfügung gestellt, die kostenlos direkt auf der Alm in extra aufgestellte Nostalgie-Postkästen geworfen werden konnten. Damit haben der Nationalpark Hohe Tauern und Milka zur Entschleunigung der Kommunikation eingeladen und den Besuchern die Möglichkeit gegeben, ihren Lieben zuhause ein Stück Alm zu schicken.
 
Kraft Foods und der Nationalpark Hohe Tauern – eine erfolgreiche Kooperation
Kraft Foods Österreich legt auf den verantwortungsvollen Umgang in den Bereichen Lebensmittelqualität und – sicherheit, Ernährung und Gesundheit, sowie Umweltschutz und Nachhaltigkeit besonderen Wert. Die Unterstützung des Nationalparks Hohe Tauern ist ein österreichisches Projekt, bei dem alle diese Ziele gleichermaßen angestrebt werden.
 
„Im Rahmen der Kooperation geht es sowohl um die finanzielle Unterstützung von Projekten des Nationalparks durch Kraft Foods Österreich als auch um gemeinsame Bemühungen, verstärktes Bewusstsein für die Schönheit und den ökologischen Wert von Österreichs Alpenwelt zu schaffen. Uns liegt der Nationalpark Hohe Tauern darüber hinaus deswegen am Herzen, weil die natürliche Alpenwelt die Heimat unserer Marke Milka ist“, beschreibt Mag. Andreas Kutil, Managing Director Kraft Foods Österreich, die Zusammenarbeit.
 
Nähere Informationen zu den Projektpartnern finden Sie hier:

 

http://www.hohetauern.at/
http://www.milka.at/
http://www.lebensministerium.at/
 
 
 
Rückfragehinweise:
 
Kontakt alphaaffairs
MMag. Ursula Messner
Senior Consultant PR
Telefon +43(0)190 440 67
E-Mail: ursula.messner@alphaaffairs.at 

Kontakt Kraft Foods Österreich
Barbara Blohberger
Corporate Communications
Kraft Foods Österreich
Telefon: +43(0)1 605 44 179
E-Mail: BBlohberger@krafteurope.com
 
Nicole Elsässer
PR Eventmarketing
Kraft Foods Österreich
Telefon: +43 (0)1 605 44 105
E-Mail: NElsaesser@krafteurope.com

claudia.jung-leithner@lebensministerium.at

 

Berlakovich auf „Jugend mit Zukunft“-Tour in der Steiermark

Steirische JungübernehmerInnen laut Studie innovativ und politisch interessiert

Die sechste Etappe seiner österreichweiten „Jugend mit Zukunft“-Tour führte Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich gestern ins oststeirische Hügelland nach Hart-Purgstall im Bezirk Graz-Umgebung auf den Bauernhof von Junglandwirt Martin Weber. „Aus London kennen wir Bilder von revoltierenden Jugendlichen, die keine andere Möglichkeit sehen, um gehört zu werden. Mir ist es ein Anliegen, einer solchen Unzufriedenheit vorzubeugen und gemeinsam mit der kommenden Generation Lösungen und Zukunftskonzepte zu erarbeiten.

Das Motto meiner Tour lautet daher 'motivieren statt resignieren'", unterstreicht Berlakovich. Organisiert wird die Ende August 2011 gestartete „Jugend mit Zukunft“-Tour gemeinsam mit der Landjugend Österreich und der Österreichischen Jungbauernschaft. Bis 2. Dezember 2011 wird der Bundesminister in allen neun Bundesländern mit insgesamt 2.000 Jugendlichen zusammentreffen. Die Schwerpunkte sind dabei Landwirtschaft, Umweltschutz und wesentliche gesellschaftspolitische Herausforderungen.
 
Junglandwirte gestalten aktiv die Zukunft
Der steirische Agrar-Landesrat Johann Seitinger sagte: „Als Produzenten und Nahversorger von gesunden und sicheren Lebensmitteln, als Landschaftsgestalter und Energielieferanten gebührt unseren Bäuerinnen und Bauern höchste Anerkennung. Konsequente Bewusstseinsbildung über die Leistungen des Bauernstands und die Rückenstärkung durch die Politik sind notwendige Maßnahmen, um der bäuerlichen Jugend Kraft und Energie für die großen Herausforderungen der Zukunft zu geben.“

Peter Hüttig, der Bundesobfrau Stellvertreter der österreichischen Jungbauernschaft,  sagte: „Die Steirischen Jungbäuerinnen und Jungbauern brauchen vor allem Planungssicherheit und praxistaugliche Rahmenbedingungen, um auch in Zukunft eine flächendeckende Landwirtschaft aufrecht zu erhalten. Die Landwirtschaft sichert wichtige Arbeitsplätze im ländlichen Raum - auch im vor- und nachgelagerten Bereich. Gerade im Hinblick auf den Tourismus muss die steirische Produktionsvielfalt vom Dachstein bis ins Rebenland auch in Zukunft möglich sein.“ „Die Jugend muss wieder das Gefühl haben, dass die Politik bzw. Politiker ihre Probleme ernst nehmen und diese auch lösen können. Bildung wird in den schwierigen Zeiten immer  wichtiger werden. Die Betriebführer brauchen daher eine fundamentale landwirtschaftliche Ausbildung“, betonte Heinz Bäck, Landesobmann der Landjugend Steiermark, der auch die Wichtigkeit von Investitionsförderungen und Jungunternehmerprämien hervorhob.
 
Erste österreichweite JunglandwirtInnen-Studie
Die wesentliche Weichenstellung für die bäuerliche Zukunft der nächsten Jahrzehnte ergibt sich aus einer gut geplanten Betriebsübernahme durch die JunglandwirtInnnen. Insgesamt werden jedes Jahr zwischen 1.000 und 1.900 Betriebe übernommen, in der Steiermark sind es im Durchschnitt 297 Betriebe pro Jahr. „Um mehr über die jungen Leute hinter diesen Zahlen und ihren Herausforderungen herauszufinden, haben wir diesen Sommer die erste österreichweite JunglandwirtInnen-Studie durchgeführt. Im Rahmen der Tour präsentiere ich laufend neue Ergebnisse, um die Diskussion zusätzlich zu beleben", so Berlakovich. Die vollständige Erhebung wird Anfang Dezember veröffentlicht.
 
Innovativ den Herausforderungen begegnen
Die steirischen JunglandwirtInnen zeichnet insbesondere aus, dass sie sich als  innovativ und offen für neue Wege einstufen (89 Prozent; österreichweit 85 Prozent). Das wird auch dadurch belegt, dass die Mehrheit der befragten steirischen JungbäuerInnen ein großes Potenzial zur Produktion von nachwachsenden Rohstoffen in der Landwirtschaft (84 Prozent, österreichweit 81 Prozent) sieht und stärker auf die Produktion von erneuerbaren Energien setzen will (70 Prozent, österreichweit 61 Prozent). „Das ist ein zukunftsträchtiges Signal der steirischen Jugend, die erkannt hat, dass wir raus aus der Atomkraft und den Fossilen und rein in die Erneuerbaren Energieträger müssen. Bis 2050 können wir die Energieautarkie Österreichs schaffen“, so Berlakovich.

90% der Befragten treten ihr landwirtschaftliches Erbe darüber hinaus mit Begeisterung an. Überdurchschnittlich stark interessieren sich die steirischen JunglandwirtInnen zudem für agrarpolitische Themenstellungen (80 Prozent, österreichweit 79 Prozent), da sie ihre weitere Zukunft aktiv mitgestalten wollen.
 
98 Prozent der befragten SteirerInnen setzen außerdem auf Qualität, Gesundheit und die Unbedenklichkeit ihrer Produkte (österreichweit 97 Prozent). Die Bereitschaft, das Haushaltseinkommen durch eine außerlandwirtschaftliche Tätigkeit zu verbessern, liegt in der Steiermark mit 67 Prozent deutlich über dem Österreichwert von 63 Prozent.  Doch es soll auch die Möglichkeit gegeben sein, den Betrieb im Vollerwerb zu führen, und es sollen die Bedingungen für den Nebenerwerb verbessert werden.
 
Gute Vereinbarkeit der landwirtschaftlichen Tätigkeit mit PartnerInDie Schwierigkeit, eine/n Partner/in zu finden, wird von den Befragten nicht im direkten Zusammenhang mit dem Beruf Landwirt/in gesehen. Für die steirischen JunglandwirtInnen hat das Partnerthema keinen Einfluss auf die berufliche Tätigkeit am Bauernhof. So ist bei 67 Prozent der steirischen Junglandwirt/innen (österreichweit 65%) die/der Partner/in mit dem Beruf Landwirt/in einverstanden.

claudia.jung-leithner@lebensministerium.at

Hochwasserschutzmaßnahmen am Ipfbach für die Gemeinde St. Florian in Oberösterreich

Teile der Marktgemeinde St. Florian bei Linz sind von Überflutungen bedroht. Nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen zum Schutz der Siedlungsgebiete gestartet. „Um die Marktgemeinde St. Florian zukünftig vor Hochwasser besser zu schützen, genehmigt das Lebensministerium eine Hochwasserschutzmaßnahme.
Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt 166.500 Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Oberösterreich auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.
Konkret werden in St. Florian zwei Retentionsbecken errichtet. Der geschützte Bereich umfasst den Teil des Siedlungsgebietes, wo es 2009 zu Überflutungsschäden gekommen ist. Zukünftig sind 35 gefährdete Wohnobjekte mit rund 200 betroffenen Personen sowie zwei Gewerbeobjekte und die Gemeindestraße geschützt.
Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 370.000 Euro, der Bundesanteil beträgt 45 Prozent. Das Projekt soll 2013 fertig gestellt sein.
 
ernst.faltl@lebensministerium.at
14.10.2011, Lebensministerium VII/5

 Foto: Mgde. Ipfbach

Foto: Mgde. Ipfbach

Die vier deutsprachigen Umweltminister geben den Weg für eine neue Energie und Klima Zukunft vor

Klimagipfel in Durban im Zentrum der Gespräche des vier Minister Treffens im Burgenland - Fachkonferenz zum Thema Erneuerbare Energien nächstes Jahr in Wien
„Allianzen sind notwendig, um für gemeinsame Standpunkte einzutreten“, so Umweltminister Niki Berlakovich, der seine MinisterkollegInnen aus Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz zu einem Arbeitstreffen ins Burgenland eingeladen hat. Mit Norbert Röttgen, dem Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland, Doris Leuthard, der Bundesrätin für Umwelt der Schweizer Eidgenossenschaft sowie mit der Regierungsrätin für Umwelt des Fürstentums Liechtenstein Renate Müssner diskutierte Berlakovich gestern und heute gemeinsame Standpunkte und Ziele in der Umweltpolitik.
Im Zentrum der Gespräche stand die Klimaschutzkonferenz in Durban/Südafrika Ende dieses Jahres. „Wir müssen den Klimaschutz auf internationaler Ebene vorantreiben und Europa muss in Durban viel Engagement zeigen. Die EU ist bereit, eine zweite Verpflichtungsperiode zum Kyoto-Protokoll einzugehen, aber nicht ohne Bedingungen. Wir sind zwar Vorreiter, erwarten uns vom Rest der Welt aber auch klare Verpflichtungen. Ein Alleingang Europas würde das Klima schließlich nicht retten. Wir sind nur für elf Prozent der Treibhausgase verantwortlich. Auch die restlichen 89 Prozent müssen ins Boot kommen“, fasst Berlakovich die Verhandlungsposition der EU zusammen.
„Das traditionelle Vierertreffen mit unseren deutschsprachigen Nachbarn ist eine gute und wichtige Gelegenheit, unsere Positionen zur Vorbereitung der Klimakonferenz in Durban auszutauschen und über Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz zu sprechen“, ergänzt der deutsche Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen.
Klimaschutz geht schließlich Hand in Hand mit der Energiefrage. Auch Österreich hat hier ein klares Ziel. Bis 2050 möchte Berlakovich Österreich energieautark machen und er hat den Fahrplan in Richtung Energieautarkie bereits gestartet. Die anderen drei Länder haben ähnliche Ziele. „Für mich zählen Klimaschutz, Umwelttechnologien und Luftqualität zu den thematischen Prioritäten. Es ist ein erklärtes Ziel Liechtensteins, die Forcierung von Umwelttechnologien weiter voranzutreiben. Sie helfen nicht nur beim Umweltschutz, sondern verbessern auch die Lebensqualität der Menschen. Ziel unserer gemeinsamen Klimabrücke muss in den kommenden Jahren sein, die Zusammenarbeit in Klima- und Energiefragen zu fördern und energiepolitische Kräfte miteinander zu vernetzen“, so die Regierungsrätin für Umwelt des Fürstentums Liechtenstein Dr. Renate Müssner.
Auch das Thema Atomenergie stand auf der Agenda des Treffens. „Deutschland und die Schweiz haben aus Fukushima unverzüglich Lehren gezogen und sich für eine sichere Zukunft ohne Atomenergie entschieden. Das zeigt uns, dass es ohne Atomenergie sehr wohl möglich ist die Energieversorgung eines Landes sicherzustellen. Energieautarkie bis 2050 ist mein Ziel für Österreich - das im Verbund mit anderen Staaten. Österreich kann hier mit Erfahrung und Wissen aus erneuerbaren Energienquellen maßgeblich dazubeitragen.“, so Berlakovich. Während Österreich und Liechtenstein atomkraftfrei und auch Teil der Antiatomallianz sind, haben Deutschland und die Schweiz noch aktive Kraftwerke. Beide Länder haben aber den Atomausstieg – als unmittelbare Folge des katastrophalen Ereignisses in Fukushima/Japan im März dieses Jahres - bereits beschlossen.
"Der größte Erfolg für den Klimaschutz liegt in der gemeinsamen Anstrengung für eine neue Klima und Energiepolitik. Die Schweiz ist sich ihrer Position bewusst und nimmt die Verantwortung für künftige Generationen wahr.", so die Schweizer Bundesrätin für Umwelt Doris Leuthard.
Geeinigt haben sich die vier MinisterInnen heute, dass die Zusammenarbeit der vier Länder im Umweltbereich in Zukunft noch intensiver fortgesetzt wird. Der Fokus wird dabei auf den Themen Erneuerbare Energie und Energieeffizienz liegen. Der erste Umsetzungsschritt der neuen Zusammenarbeit wird eine Fachkonferenz zu Klima und Energie Modellregionen nächstes Jahr in Wien sein, an der Vertreter aus allen vier Ländern den Fortschritt des Umstiegs auf Erneuerbare Energien diskutieren werden.

Weitere Informationen unter: stefan.ratzenberger@lebensministerium.at
14.10.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

Hochwasserschutzmaßnahmen am Kasbach für die Marktgemeinde Jenbach in Tirol

Die Marktgemeinde Jenbach ist von Hochwasserüberflutungen des Kasbaches massiv bedroht. In den letzten Jahren wurden bereits mehrere Untersuchungen zur Regulierung des Kasbaches durchgeführt, nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen gestartet.
„Um die Marktgemeinde Jenbach zukünftig vor Hochwasser besser zu schützen, genehmigt das Lebensministerium eine Hochwasserschutzmaßnahme. Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt 12,35 Millionen Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Tirol auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.
Die Überlegungen für einen Ausbau des Kasbaches begannen bereits in den 80er Jahren. Nun ist es gelungen, den ersten Bauabschnitt baureif zu planen, der 2016 fertig gestellt werden soll. Der geschützte Bereich umfasst rund 75 Wohnobjekte und rund 75 Gewerbe- bzw. Industriebetriebe. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 24,7 Millionen Euro, davon entfallen 6,3 Millionen Euro auf den ersten Bauabschnitt. Das Lebensministerium trägt einen Anteil von 50 Prozent.
schutzwasserwirtschaft@lebensministerium.at
12.10.2011, Lebensministerium VII/5

Geschiebeherd in Weißenbachtal; Fotograf: Mgde. Jenbach

Hochwasserschutzmaßnahmen an der Fieberbrunner Ache für die Marktgemeinde St. Johann in Tirol

Große Teile der Marktgemeinde St. Johann in Tirol sind von Überflutungen bedroht. Nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen gestartet. „Um St. Johann  zukünftig vor Hochwasser besser zu schützen, genehmigt das Lebensministerium eine Hochwasserschutzmaßnahme.
Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt 3.500.000 Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Tirol auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.
Durch diese Maßnahme kann der überflutete Ortskern, die Kaserne, die Hauptschule, das Marktgemeindeamt und viele Wohnobjekte sowie Gewerbebetriebe hochwasserfrei gemacht werden. Insgesamt werden künftig 842 ständig im Überflutungsbereich wohnende Personen und 3226 in öffentlichen Einrichtungen arbeitende Personen geschützt – darunter auch die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule.
Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 7.000.000 Euro, der Bundesanteil beträgt 50 Prozent. Das Projekt soll 2015 fertig gestellt sein.

Weitere Informationen unter: schutzwasserwirtschaft@lebensministerium.at
11.10.2011, Lebensministerium VII/5

Vilgratenbach (Thenius 106); Fotograf: DI Alfred Thenius

Hochwasserschutzmaßnahmen für die Gemeinde Lorüns in Vorarlberg können starten

Große Teile der Gemeinde Lorüns sind von Überflutungen bedroht. Nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen gestartet.
„Um die Gemeinde Lorüns zukünftig vor Hochwasser besser zu schützen, stimmt das Lebensministerium einer Förderung der  zu errichtenden Hochwasserschutzmaßnahme zu. Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt fast 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. Wir machen damit Österreich Schritt für Schritt sicherer; mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Vorarlberg auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.
Das neue Hochwasserschutzprojekt soll einerseits die Hochwassersicherheit von Lorüns gewähren und andererseits die Hochwasserwelle zum Schutz der Unterliegergemeinden im Walgau nicht verschlechtern. Weiters wurde versucht, auch den ökologischen Zustand – entsprechend den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie – zu verbessern.
Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt etwa 3,8 Millionen Euro, der Bundesanteil beträgt 50 Prozent. Das Projekt soll 2018 fertig gestellt sein und ist ein wesentlicher Bestandteil der gesamten geplanten bzw. bereits in Bau befindlichen Rüchhaltebeckenkette im Walgau. Mit der Maßnahme werden insgesamt 75 Wohngebäude mit 250 Personen vor Hochwasser geschützt werden.
Weitere Informationen unter: schutzwasserwirtschaft@lebensministerium.at
11.10.2011, Lebensministerium VII/5

HWS Ill Lorüns; Fotograf: Ing. Martin Netzer

Hochwasserschutzmaßnahmen am Villgratenbach für die Gemeinde Heinfels in Osttirol

In der Gemeinde Heinfels bringt der Villgratenbach Hochwassergefahren mit sich. Nun werden dort Hochwasserschutzmaßnahmen gestartet. „Um die Gemeinde Heinfels vor Hochwasser besser zu schützen, genehmigt das Lebensministerium eine Hochwasserschutzmaßnahme am Villgratenbach.
Wir werden damit die Menschen vor Ort besser vor den Gefahren durch Hochwasser schützen können. Mein Ressort stellt dafür insgesamt über 2.500.000 Euro zur Verfügung. Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer, mit dem neu genehmigten Projekt sind wir in Osttirol auch weiterhin gut unterwegs“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.
Grundlage des Hochwasserschutzes war der Gefahrenzonenplan aus 2001. Das Hochwasserschutzprojekt sieht von der Mündung in die Drau bis km 1,15 eine Sohlabsenkung, die Unterfangung der bestehenden Ufersicherungen, den Einbau von Sohlgurte und die Aufdämmung der Ufer vor. Bei der Mündung in die Drau wird eine Sohlrampe errichtet. Der zweite Bauabschnitt sieht dann die Errichtung einer Geschiebesperre und den Einbau von Sohlsicherungen vor.
Das Projekt kostet insgesamt 3.710.000 Euro, davon entfallen 2.210.000 Euro auf den ersten Bauabschnitt. Im ersten Bauabschnitt trägt das Lebensministerium einen Anteil von 1.060.000 Euro, das sind 48 %. Der erste Bauabschnitt wird 2015 abgeschlossen werden. Im zweiten Bauabschnitt, der im Anschluss beginnt, wird das Lebensministerium 50 % der Kosten übernehmen.

Weitere Informationen unter: schutzwasserwirtschaft@lebensministerium.at
06.10.2011, Lebensministerium VII/5

Die Kläranlage in Glasing ist eröffnet!

Am 24. September wurde die Kläranlage Güssing-Glasing durch Bundesminister DI Niki Berlakovich und Landesrat Andreas Liegenfeld eröffnet.

„Eine ausgezeichnete Lebensqualität für die österreichische Bevölkerung zu gewährleisten und gleichzeitig die Wasserqualität unserer Gewässer weiter zu verbessern, sind wichtige Ziele meiner politischen Tätigkeit. Die umgebaute und erweiterte Kläranlage des Abwasserverbandes Mittleres Strem- und Zickenbachtal in Güssing ist ein Vorzeigeprojekt für die hohe Qualität der Abwasserreinigung in Österreich. Diese müssen wir weiter sicherstellen. Die mit Unterstützung des Lebensministeriums getätigten Investitionen in die Abwasserinfrastruktur beleben zudem die regionale Wirtschaft und schaffen green jobs.“, betont Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der feierlichen Eröffnung der Kläranlage in Güssing.

Eröffnung der Kläranlage Glasing

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Hochwasserschutzmaßnahmen an Sill & Inn eröffnet

„sill sit inn“ bei strahlendem Sonnenschein

Die neue Sillmündung zeigt, wie es geht – ein harmonisches Miteinander von Mensch, Natur und Infrastruktur. In nur zwei Jahren bietet die von Lebensministerium, Land Tirol und Stadt Innsbruck finanzierte Hochwasserschutzmaßnahme Sicherheit für Siedlungen an der Sill und am Inn. Im Rahmen eines öffentlichen Picknicks wurden diese vielfältigen Maßnahmen nun eröffnet. Die Sonne strahlte wie auf Bestellung und Jung und Alt konnte am Samstag die Eröffnung des neuen Naherholungsgebiets an der Sillmündung bei spätsommerlichen Temperaturen genießen. BM Christine Oppitz-Plörer erfreute sich mit LH-Stv. Anton Steixner, Sektionschef Wilfried Schimon vom Lebensministerium sowie Vize-BM Franz X. Gruber und Christoph Kaufmann sowie STR Marie-Luise Pokorny-Reitter bei der Eröffnungsfeier an dem gelungenen Kooperationsprojekt und sprach von einem „bedeutenden Tag für die Stadt“. Nach der feierlichen Eröffnung der Sillmündung NEU ließen die PolitikerInnen und Politiker symbolisch Luftballons steigen und setzten sich gemeinsam an einen Tisch um die von Mitgliedern der Innsbrucker Kanuvereine gegrillten Köstlichkeiten zu genießen. Einen Vorführung der Wassersportler zeigte, dass es sich lohnt auf die perfekte Welle zu warten. Ein gemütliches Picknick für die ganze Familie endete mit dem Besuch des Eiswagens, der an die anwesenden großen und kleinen Kinder Gratis-Eis verteilte.

 

Eröffnung Sillmündung

Eröffnung Sillmündung

 

Eröffnung Sillmündung

Eröffnung Sillmündung

 

Eröffnung Sillmündung

Eröffnung Sillmündung

 

Eröffnung Sillmündung

Eröffnung Sillmündung

 

Eröffnung Sillmündung

Eröffnung Sillmündung

Gehen Sie mit der Umwelt an den Start und gewinnen Sie insgesamt 7.000 Euro!

Lebensministerium ruft zur Teilnahme bei „Sportlich zur Nachhaltigkeit“ auf
Der Wettbewerb "Sportlich zur Nachhaltigkeit" zeichnet Sportveranstaltungen aus, die im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit vorbildliche Maßnahmen setzen. Die Aktivitäten sollen einen Beitrag zur Abfallvermeidung, zur Einsparung bei Energie- und Wasserverbrauch oder zur umweltverträglichen Anreise der TeilnehmerInnen leisten.

Auch regionale und saisonale Lebensmittel, Fair Trade Produkte oder soziale Projekte, die im Rahmen der Events unterstützt werden, fließen in die Bewertung der Einreichungen mit ein. Gemeinsam mit dem Bundesländer Netzwerk "Green Events

Austria" startete das Lebensministerium den Wettbewerb für die erfolgreichsten "Green Events" im Sport. Noch bis Ende Oktober 2011 haben VeranstalterInnen die Möglichkeit ihre Sportveranstaltung grüner zu gestalten und die bereits umgesetzten Maßnahmen für mehr Umwelt- und Klimaschutz einzureichen.

Der Wettbewerb bietet die Chance, Sport als Multiplikator zu nutzen und bei Sportveranstaltungen für ein verstärktes Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz einzutreten. "Bei Green Events im Sport gibt es nur Gewinner: Mit der Umwelt an den Start zu gehen, bedeutet mehr Bewusstsein für Klimaschutz, Energieeffizienz, umweltschonende Mobilität und nachhaltige Ernährung.", so Umweltminister Niki Berlakovich.

Nähere Informationen unter wettbewerb.greeneventsaustria.at
doris.ostermann@lebensministerium.at

Credits: Green Events Austria

Restwasserkraftwerk und Fischaufstieghilfe werden eröffnet

Wien (16.09.2011) Seit 110 Jahren wird Amstetten durch das Wasserkraftwerk an der Ybbs mit Strom versorgt. Genauso lange war die Wasserstrecke im Ybbsknie für alle vorkommenden Fischarten durch die Wehranlage unüberwindlich vom Oberlauf getrennt. Mehr als ein Jahrzehnt beschäftigte der Umbau der Wehranlage in Greinsfurth die STADTwerke Amstetten. Am 16. September wurde das Bauwerk feierlich eröffnet und damit ein wichtiger Meilenstein zum Schutz unserer Umwelt gesetzt. Kernstück des Projekts sind der Einbau einer Restwasserturbine, die Fischaufstieghilfe und eine umfassende Sanierung der Wehrunterseite. „Ein wichtiger Aspekt bei diesem von der EU und dem Lebensministerium geförderten Projekt war es, die Gewässerstruktur im Unterlauf der Ybbs zu verbessern und den guten ökologischen Zustand wieder herzustellen“, betont Umweltminister Niki Berlakovich. „Wir können mit derartigen Maßnahmen unsere Gewässer wieder als Lebensraum für Mensch und Natur zurückgewinnen. Bis 2015 stellt das Lebensministerium für die Umsetzung von ökologischen Maßnahmen an Flüssen 140 Mio. Euro zur Verfügung.“

„Da wir auch in unserem Leitbild den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur festgeschrieben haben, sind wir ganz besonders stolz darauf, dass uns alle beteiligten Experten eine wesentliche Verbesserung des ökologischen Zustandes der Ybbs durch dieses Projekt bescheinigen“, so Dir. Robert Simmer von den STADTwerken Amstetten. „Damit erfüllen wir bestmöglich die Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die künftig strenge Auflagen zum Beispiel für die Abgabe von Restwasser oder die Durchgängigkeit für Fische und Kleinstlebewesen vorschreibt.“ War früher die Restwasserstrecke der Ybbs bis zur Urlmündung an rund 300 Tagen im Jahr beinahe trockengelegt, so werden künftig zwischen 1,8 und 7,5 Kubikmeter Restwasser abgegeben. Die Projektskosten in der Höhe von 3,6 Mio. Euro  werden aus Mitteln der EU im Rahmen des Life+ Projekts „Mostviertel-Wachau“ und durch die Umweltförderung des Lebensministeriums gefördert.

Fischaufstieghilfe

Um die Fallhöhe von über acht Metern zwischen Ober- und Unterwasser überwinden zu können wurde ein Fischaufstieg mit 57 Becken von jeweils 2,2 mal 3 Metern in Form eines Schlitzpasses (Vertical-Slot) gebaut, der es sogar größeren Fischen wie dem Huchen ermöglichen soll, das Wehr zu passieren. Die Dotation des Fischaufstieges schwankt je nach Jahreszeit zwischen 290- 500l/s. Diese Wassermengen sind unter anderem nötig, um eine starke Lockströmung im Bereich des Einstieges zu erreichen. Aber auch für andere Kleinstlebewesen – sogenannte Makrozoobenthos – ist der Aufstieg gedacht. Die Anlage ist eine der größten in Österreich. Der neue Wanderweg hat sich mittlerweile auch unter Fischen herumgesprochen, verschiedene Arten haben den neuen Aufstieg bereits nachweislich passiert. Die Errichtung des Fischaufstiegs wird durch Förderungen der EU und des Lebensministeriums unterstützt.

Restwasserturbine

Pro Jahr werden durch das Kraftwerk Allersdorf rund 15 Gigawattstunden Strom erzeugt, was dem Bedarf von mehr als 4000 Haushalten entspricht. Um den durch die Restwasserabgabe verursachten Erzeugungsverlust bestmöglich ausgleichen zu können, wurde eine Restwasserturbine mit einer Leistung von 480 Kilowatt (rund 330 Haushalte) eingebaut. Die Kosten für diesen Projektteil belaufen sich auf ca. 2,5 Millionen Euro, rund 700.000 Euro werden aus der Ökostromförderung des Bundes und 50.000 Euro Kleinwasserkraftförderung aus Mitteln des Landes Niederösterreich beigesteuert. Die Restfinanzierung in der Höhe von rund 1,75 Mio. Euro erfolgt durch die Stadtwerke Amstetten.

Sanierung der Wehranlage

Nach dem Abschluss der letzten Bauarbeiten erstrahlt auch das vollständig sanierte Wehr in neuem Glanz. Um die Nachhaltigkeit des Projekts noch zu unterstreichen wurde auch eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 4,2 kWp aufgestellt, die der Sonne im Tagesverlauf nachgeführt wird und somit den Stromertrag gegenüber herkömmlichen Anlagen nochmals steigert. 

„Hier ist ein wirklich ökologisch wertvolles Projekt entstanden, das der Natur wieder ein Stück zurückgibt“, bestätigt auch Bürgermeister. Herbert Katzengruber. Die Möglichkeit zur Besichtigung gab es im Zuge des Tags der offenen Tür der Gemeinde am 16. September 2011.

 

Eröffnung FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: Stadtwerke Amstetten

Eröffnung FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: Stadtwerke Amstetten

 

Eröffnung FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: Stadtwerke Amstetten

Eröffnung FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: Stadtwerke Amstetten

 

FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: BMLFUW Ressel

FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: BMLFUW Ressel

FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: BMLFUW Ressel

FAH KW Greinsfurth am 16.09.2011 Credits: BMLFUW Ressel

Berlakovich startet bundesweite „Jugend mit Zukunft“-Tour

Landwirtschaft, Umweltschutz und Gesellschaftspolitik im Fokus

Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich hat gestern Abend seine „Jugend mit Zukunft“-Tour gestartet, in deren Rahmen er bis 2. Dezember 2011 in allen neun Bundesländern mit insgesamt 2.000 Jugendlichen zusammentreffen wird. Wichtige Schwerpunkte sind dabei nicht nur die Kernthemen seines Ressorts, Landwirtschaft und Umwelt, sondern auch wichtige gesellschaftspolitische Herausforderungen.

Die erste Station dieser gemeinsam mit der Landjugend Österreich und der Österreichischen Jungbauernschaft organisierten Tour fand gestern Abend im tirolerischen Vomp statt. Rund 150 Jugendliche diskutierten dort mit dem Minister und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Steixner über Zukunftsthemen.  

Sorgen der Jugendlichen ernst nehmen, Lösungen erarbeiten

„Erschreckende Bilder aus anderen Teilen der Welt haben mehr denn je bewiesen, dass wir die Sorgen und Nöte der heranwachsenden Generation ernst nehmen und etwas dagegen unternehmen müssen. Ich starte meine ‚Jugend mit Zukunft’-Tour, weil ich wissen möchte, was den Jugendlichen auf der Seele brennt. Gemeinsam wird es uns gelingen, Lösungen und Zukunftskonzepte zu erarbeiten“, betont Berlakovich. „Mir ist es wichtig, dass die Zukunft Österreichs – unsere Jugend – auch eine Zukunft hat. Das Motto lautet ‚motivieren statt resignieren“.

Österreichweit erste Junglandwirte-Studie

Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Zukunft unserer heimischen Landwirtschaft. Insgesamt werden jedes Jahr zwischen 1.000 und 1.900 Betriebe übernommen. Um mehr über die jungen Leute hinter diesen Zahlen herauszufinden, haben wir diesen Sommer die österreichweit erste Junglandwirte-Studie gestartet. Im Rahmen unserer Tour werden wir laufend neue Ergebnisse präsentieren. Die vollständige Studie wird Anfang Dezember veröffentlicht“, berichtet Berlakovich. „Demnach betonen 92 Prozent der Befragten, dass sie gerne Landwirte sind. In Tirol sind es sogar stolze 94 Prozent. Ein Viertel der jungen Bäuerinnen und Bauern gibt sogar an, den eigenen Betrieb ausbauen zu wollen. Das macht Mut für die Zukunft, diese engagierten jungen Leute gehören unterstützt. Politik braucht Jugend, Jugend braucht Politik“, so der Landwirtschaftsminister.

Junglandwirte setzen auf Bildung, in Tirol verstärkt

„Weiters zeigt sich, dass unsere JunglandwirtInnen gebildet sind. Fast 30% haben die Matura und knapp die Hälfte aller landwirtschaftlichen Facharbeiter, 20% haben einen Meisterabschluss. Tirol liegt dabei sogar um 4% über dem Bundesschnitt. Das verdeutlicht, dass die österreichischen und Tiroler Bauern mit Herz und Seele ihren Beruf ausüben und sich und ihre Betriebe zukunftsfit machen. Hier wächst Zukunft. Mein Ziel ist es, noch mehr Jugendliche zu motivieren und die geeigneten Rahmenbedingungen für sie zu schaffen“, unterstreicht Berlakovich.

Jungen Menschen Perspektiven geben

„Es ist wichtig, mit den Landwirten von Morgen über ihre Chancen am Betrieb zu diskutieren. Nur dann hat Landwirtschaft auch Zukunft. Ich gratuliere Minister Berlakovich zu seiner Initiative“, meint auch LH-Stv. Anton Steixner. Dem Tiroler Agrarlandesrat ist die Jugend ein besonderes Anliegen: „Es ist unsere politische Verantwortung für geeignete Rahmenbedingungen zu sorgen. Wir müssen unseren jungen Bäuerinnen und Bauern Perspektiven geben – in der Landwirtschaft und darüber hinaus“.

Weitere Informationen: claudia.jung-leithner@lebensministerium.at

Berlakovich: Ein gigantisches Hochwasserschutzprojekt für Gemeinden des Wasserverbandes Walgau in Vorarlberg wird umgesetzt

Mit den Hochwasserereignissen von Pfingsten 1999 und August 2005 wurde die Notwendigkeit von Hochwasserschutzmaßnahmen an der Ill im Walgau in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Seit 1999 wurden im unteren Walgau bereits einige Hochwasserschutzprojekte umgesetzt.  „Wir starten aufbauend auf den schon umgesetzten Maßnahmen jetzt ein gigantisches Hochwasserschutzprojekt, das vor allem die Gemeinden Frastanz und Satteins an der Ill vor Hochwasser sicherer machen soll. Gleichzeitig führen wir dringend erforderliche ökologische Verbesserungen an der Ill durch. Mein Ressort stellt für den 1. Bauabschnitt 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Bei einem 100jährlichen Hochwasser können wir nach Fertigstellung des Gesamtprojektes einen prognostizierten Schaden von 81 Millionen Euro verhindern“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des 1. Bauabschnittes durch das Lebensministerium.

Die Siedlungs- und Gewerbebereiche der Gemeinden Frastanz, Satteins, Nenzing und Schlins sind durch Hochwasser gefährdet. Auch das Stadtgebiet von Feldkirch soll noch besser vor Hochwasser geschützt werden. Aus diesem Grund wurde ein umfassendes Großprojekt ausgearbeitet, das jetzt vom Lebensministerium in der 1. Bauphase genehmigt wurde. Neben Verbesserungen des Rückhaltevermögens der Ill durch die Schaffung zweier Rückhalteräume, wird auch die Gerinnesohle stabilisiert, Hochwasserschutzdämme errichtet und ökologische Verbesserungen durchgeführt. Die Ill wird bis zu ca. 100 m Gewässerbreite aufgeweitet. Auch die Grundwassersituation wird berücksichtigt

Die Umsetzung erfolgt in 5 Bauabschnitten. Das Gesamtprojekt kostet rund 36 Millionen Euro. Das Lebensministerium übernimmt 50 % der Kosten, das sind 18 Millionen Euro. Der nun genehmigte 1. Bauabschnitt kostet 9 Millionen. Euro.  Davon übernimmt das Lebensministerium Kosten in der Höhe von 4,5 Millionen Euro. Der 1. Bauabschnitt wird 2013 abgeschlossen sein.

 

Kanalartiges Gerinne; Credits: Martin Netzer

Kanalartiges Gerinne; Credits: Martin Netzer

 

Mündungsbereich; Credits: Martin Netzer

Mündungsbereich; Credits: Martin Netzer

 

Schlechter Zustand; Credits: Martin Netzer

Schlechter Zustand; Credits: Martin Netzer

Bau des Hochwasserschutzes in Flachau voll im Gang

Falls es im Ortsbereich von Flachau im Pongau zu einem hundertjährlichen Hochwasserereignis kommt, dann werden zirka 320 Objekte, diverse Straßen und Infrastruktureinrichtungen überflutet bzw. zerstört. Daher wird in Flachau in investiert, zur ökologischen Verbesserungen der Enns und gleichzeitig in den Hochwasserschutz.

Mehr Informationen erhalten Sie im Pressetext.

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Berlakovich: Nachhaltige Binnenfischerei statt Leerräumung der Meere

Acht GenussRegionen ermöglichen Fischkonsum aus der Heimat

„Bereits 75% der europäischen Fischbestände sind bedroht. Ein Drittel der überfischten Bestände ist sogar in einem besorgniserregenden Zustand. Das muss sich spätestens durch die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik ändern, deren Vorschläge auf EU-Ebene diskutiert werden. Wer schon heute etwas gegen die Überfischung tun und nicht auf seinen Fischkonsum verzichten will, ist gut beraten, auf Produkte der nachhaltigen Binnenfischerei zu setzen", betont Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich.

Waldviertler Karpfen, Ybbstalforellen und Ausseerland Seesaibling

"Für hervorragende Qualität aus der Heimat stehen etwa unsere acht Fisch-GenussRegionen", unterstreicht der Landwirtschaftsminister. Dazu zählen Waldviertler Karpfen, Ybbstalforelle (beide Niederösterreich), Kärntna Laxn (Kärnten), Mattigtal Forelle (Oberösterreich), Salzkammergut Reinanken (Oberösterreich und Salzburg), Ausseerland Seesaibling, Steirisches Teichland – Karpfen (beide Steiermark) und Neusiedlersee Fische (Burgenland). Darüber hinaus plant die Agrarmarkt Austria, das AMA Gütesiegel-Programm auch auf österreichischen Fisch auszuweiten.

"Mein Ziel ist, weit transportierte und oftmals selten gewordene Meeresfische durch nachhaltige, heimische Süßwasserprodukte zu ersetzen. Zu diesem Zweck müssen wir die österreichische Fischproduktion steigern – auch im Sinne zusätzlicher Arbeitsplätze und einer höheren Wertschöpfung im ländlichen Raum", so Berlakovich.

Derzeit werden in Österreich jährlich rund 4.000 Tonnen Fisch produziert, vor allem Regenbogen- und Bachforellen, Saiblinge, Karpfen, Reinanken, Hechte und Zander. Die Produktion steigt, dennoch ist noch jede Menge Ausbaupotential vorhanden. So liegt der jährliche Konsum von Fischen bei insgesamt ca. 65.000 Tonnen. Meeresfische werden zwar weiterhin eine Rolle für Konsumentinnen und Konsumenten spielen, doch auch eine OECD-Studie besagt, dass die Bedeutung von Fischen aus Aquakulturen ansteigen wird.

Initiative für nachhaltigen Fischfang auf EU-Ebene

Um seine Anliegen auch auf zentraler, europäischer Ebene zu verankern, hatte Berlakovich darüber hinaus bereits im Februar gemeinsam mit seinen RessortkollegInnen aus Tschechien, der Slowakei und Luxemburg eine Initiative für nachhaltigen Fischfang an die EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki übergeben. Auch beim jüngsten Agrar- und Fischereirat verlieh er seinen Vorschlägen gegenüber den europäischen KollegInnen Nachdruck.

Weitere Informationen: Claudia.Jung-Leithner@lebensministerium.at

Berlakovich: Sicherung der alpinen Trinkwasserreserven durch neuste Abwasserentsorgungskonzepte auf Berghütten

Im Zuge der Neuerrichtung des Dobratsch Gipfelhauses des Österreichschen Alpenvereins, Sektion Villach, wurde auch die Wasserver- und die Abwasserentsorgung dem Stand der Technik entsprechend neu errichtet. Es wurden dafür Lösungen entwickelt, die den sehr hohen Anforderungen des Gewässerschutzes entsprechen und dabei aber im Betrieb keine allzu hohen Aufwendungen verursachen. „Mein Anliegen ist es, dass die nachhaltige Ressourcennutzung und der Gewässerschutz auch in besonders sensiblen Lagen, wie etwa am Dobratsch im alpinen Karstgebiet, sichergestellt sind. Durch die Errichtung der Infrastruktur nach neusten Standards wird die österreichische Bergwelt für die Bevölkerung erlebbar gemacht gleichzeitig werden unsere Trinkwasserreserven weiterhin langfristig vor Beeinträchtigungen geschützt. Daher fördert das Lebensministerium besonders auch die Errichtung von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen auf Berghütten und in ähnlichen Extremlagen. Von den gesamten Investitionskosten in der Höhe von 462.000 Euro übernahm das Lebensministerium einen Anteil von 136.000 Euro“, betont Umweltminister Niki Berlakovich.

„Mit dem von Anfang bis Ende ökologisch klug durchdachten Projekt konnte unserem Naturjuwel Dobratsch noch ein zusätzliches Glanzstück hinzugefügt werden. Durch vernünftige Ressourcennutzung können wir heute bereits sicherstellen, dass unsere intakte Umwelt für unsere Kinder und Kindeskinder auch weiterhin noch erfahrbar sein wird“, hebt Landesrätin Prettner hervor. Dabei sei vor allem in Kärnten auch ein spezielles Augenmerk auf die Bergwelt wichtig, die nicht nur Lebensraum für Pflanzen- und Tierwelt ist, sondern vor allem auch den Kärntnerinnen und Kärntnern und den Gästen von auswärts als Naturschönheit weiterhin unbeeinträchtigt zugänglich bleiben soll.

Besondere Anforderungen werden an die Abwasserentsorgung gestellt. Die Hütte liegt im Trinkwasserschongebiet am Dobratsch, dieser Karstgebirgsstock bildet das Einzugsgebiet der wichtigsten Trinkwasserquellen der Stadt Villach. Die Verwendung von Festbettverfahren für die Abwasserreinigung, wie es das gegenständliche Tropfkörpersystem darstellt, bietet sich für einen Einsatz  auf  Schutzhütten besonders an. Nach der mechanischen Reinigung in Absetzbecken und der vollbiologischen Reinigung im Tropfkörperverfahren wird das Abwasser über eine UV-Anlage geleitet, wodurch Badewasserqualität erreicht wird. Das gereinigte Abwasser wird nach Süden über die Felswand Richtung Nötsch verrieselt, somit wird das Trinkwasserschongebiet nicht mehr berührt.

Durch ihre Lage am Berggipfel eines Karststockes in 2.143 m Seehöhe steht für das Gipfelhaus selbst keine Trinkwasserquelle in erreichbarer Entfernung zur Verfügung. Zur Wasserversorgung wird Regenwasser über die Dachflächen gesammelt, in Edelstahltanks gespeichert und über Filter und eine UV-Desinfektionsanlage aufbereitet. Mittels Drucksteigerungsanlage wird sodann die Hütte versorgt. Trotz des überaus großen BesucherInnenzustroms zum neuen Haus mit bis zu 800 BesucherInnen pro Tag wird durch Wasser sparende Installationen, wie z.B. Vakuumtoilettenanlagen ein täglicher Wasserbedarf von 3.000 Litern nur selten überschritten.

Der ökologische Gedanke zieht sich durch das gesamte Konzept des neu errichteten Gipfelhauses. Das Gebäude ist insgesamt auf eine optimale Ökologiebilanz ausgerichtet und nutzt die energetischen Ressourcen am Standort optimal. Die gesamte Südfassade ist als Solarfassade ausgeführt. Die beiden Obergeschosse sind im Passivhausstandard ausgeführt und werden über eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kontrolliert be- und entlüftet.


Berlakovich: Hochwasserschutz für die Gemeinde St. Georgen am Ybbsfeld in Niederösterreich

Die letzten Ybbs-Hochwässer haben in der zur Gemeinde St. Georgen am Ybbsfeld gehörigen Ortschaft Hermannsdorf beträchtliche Schäden angerichtet. Nach intensiven Vorarbeiten liegt nun ein fertiges Hochwasserschutzprojekt für Hermannsdorf vor. „Wir wollen das Siedlungs- und Wirtschaftsgebiet der Ortschaft Hermannsdorf vor Hochwasser sicherer machen. Deshalb starten wir ab sofort mit Hochwasserschutzmaßnahmen an der Ybbs, mein Ressort stellt dafür 1,02 Millionen Euro zur Verfügung“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.

Als Grundlage für die hydraulische Berechnung eines Hochwasserereignisses mit 100-jährlicher Eintrittswahrscheinlichkeit wurde ein dreidimensionales digitales Geländemodell erstellt. Die projektierten Maßnahmen wurden in das Bestandsmodell eingearbeitet und auf dieser Basis eine stationäre 2-dimensionale Abflussberechnung durchgeführt. Auf dieser ausgezeichneten fachlichen Grundlage wurde die Einpolderung der Ortschaft Hermannsdorf unter Bedachtnahme auf die weitgehende Erhaltung der natürlichen Hochwasserabflussräume als beste Hochwasserschutzmaßnahme gewählt. Zur Anwendung kommen sowohl Hochwasserschutzdämme und -mauern, Flutmulden, Geländekorrekturen als auch eine Aufweitung im Bereich der Ybbsbrücke. Mit den Maßnahmen wird das Siedlungsgebiet Hermannsdorf sowie ein Betonwerk als wichtiger regionaler Arbeitgeber im Gemeindegebiet von St. Georgen / Ybbsfeld vor Hochwasser geschützt. Die Eingriffe in das Flussbett der Ybbs sollen weitestgehend unterbleiben.

Das Projekt kostet insgesamt 1,2 Millionen. Euro.  Davon übernimmt das Lebensministerium 85 % der Kosten, das sind 1,02 Millionen  Euro. Das Hochwasserschutzprojekt wird 2014 abgeschlossen werden.

Weitere Informationen: doris.ostermann@lebensministerium.at

Berlakovich: Neues Hochwasserschutzprojekt in Graz wird in Angriff genommen

Die Grazer Bäche bringen ein beträchtliches Risiko vor Hochwasser mit sich. Das haben die Hochwasserereignisse 2005 und 2009 auch bestätigt.  „Wir wollen nun Abhilfe schaffen und werden ein Siedlungsgebiet der Stadtgemeinde Graz vor Hochwasser sicherer machen. Nach umfangreichen Vorarbeiten genehmigt mein Ressort die Hochwasserschutzmaßnahmen Rückhaltebecken Krottendorferstraße und Mulde Bründlbach. Das bedeutet nach Abschluss der Arbeiten für mehr als 700 Objekte einen ausgezeichneten Hochwasserschutz.

Wir stellen dafür 574.000 Euro zur Verfügung“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Genehmigung des Projektes durch das Lebensministerium.

Schon im Jahre 1992 wurde seitens der Bundeswasserbauverwaltung Steiermark unter finanzieller Beteiligung der Stadt Graz aufgrund der schon damals bekannten Hochwassergefährdungen mit Abflussuntersuchungen für Grazer Bäche an rd. 60 km Gewässerlänge in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser im Jahre 1994 fertig gestellten Planungsarbeiten wurden in den „Grazer Bäche Enqueten“ öffentlich vorgestellt. Darauf aufbauend wurde seitens der Stadt Graz ein sogenanntes „Sachprogramm Hochwasser“ im Stadtentwicklungskonzept als Ziel verankert. Als prioritäres Ziel gilt das Erreichen eines nachhaltigen Hochwasserschutzes für die gefährdeten Objekte innerhalb der Stadt Graz. Als Lösung des anstehenden Hochwasserproblems wurden die Errichtung von zwei Rückhaltebecken sowie die Herstellung einer Hochwasserentlastungsmulde bzw. Vergrößerung des bestehenden Bachbettes vorgeschlagen. Diese Maßnahmen werden nun umgesetzt und damit für das Bründlbacheinzugsgebiet im Stadtgebiet von Graz ein Schutz bis zu einem 100jährlichen Hochwasserereignis erzielt werden.

Das Projekt kostet insgesamt 1,81 Millionen. Euro.  Davon übernimmt das Lebensministerium Kosten in der Höhe von 574.000 Euro. Die Laufzeit des Projekts umfasst den Zeitraum 2011 – 2013.

Weitere Informationen: doris.ostermann@lebensministerium.at

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Berlakovich: Nachhaltige Aquakulturen ausbauen und Marktchancen nutzen

EU-Ministerrat und Strategiebesprechung mit heimischer Fischereiwirtschaft

Die Fischerei ist in letzter Zeit mehr denn je in den Fokus von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich gerückt. Anlässlich des dieswöchigen EU-Agrar- und Fischereiministerrates in Brüssel erklärte Berlakovich, dass dieser Sektor in Europa zukunftsträchtiger und nachhaltiger gestaltet werden müsse. „Bereits 75% der europäischen Fischbestände sind bedroht und ein Drittel der überfischten Bestände ist in einem besorgniserregenden Zustand. Das muss spätestens jetzt im Zuge der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik geändert werden, für die seit letzter Woche Vorschläge vorliegen.

Gleichzeitig sollte das als große Chance für die nachhaltigen Aquakulturen in Österreich erkannt und genutzt werden“, betont der Landwirtschaftsminister.

Strategiebesprechung mit österreichischer Fischereiwirtschaft
Im Vorfeld des Rates hatte Berlakovich auch VertreterInnen der österreichischen Fischereiwirtschaft zu einer Strategiebesprechung eingeladen. Mit den Forellenzüchtern, Karpfenteichwirten und Seenbewirtschaftern wurden etwa rechtliche Rahmenbedingungen, Ausbildung, Fachberatung und Herausforderungen des Natur- und Tierschutzes erörtert. „Gemeinsames Ziel ist eine Steigerung der Fischproduktion, die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen und eine höhere Wertschöpfung für den ländlichen Raum. Es soll gelingen, weit transportierte und oftmals selten gewordene Meeresfische durch nachhaltige, heimische Süßwasserprodukte zu ersetzen“, so Berlakovich.

Steigerungspotenzial der heimischen Fischwirtschaft vorhanden
Derzeit werden in Österreich jährlich rund 4.000 Tonnen Fisch produziert, vor allem Regenbogen- und Bachforellen, Saiblinge, Karpfen, Reinanken, Hechte und Zander. Die Produktion steigt, dennoch ist noch Potential vorhanden. So liegt der jährliche Konsum von Fischen bei insgesamt ca. 65.000 Tonnen. Meeresfische werden zwar weiterhin eine Rolle für Konsumentinnen und Konsumenten spielen, doch auch eine OECD-Studie besagt, dass die Bedeutung von Fischen aus Aquakultur ansteigen wird.

Initiative auf EU-Ebene: Berlakovich für nachhaltige Binnenfischerei
Um seine Anliegen auch auf zentraler, europäischer Ebene zu verankern, hatte Berlakovich darüber hinaus bereits im Februar gemeinsam mit seinen RessortkollegInnen aus Tschechien, der Slowakei und Luxemburg eine Initiative für nachhaltigen Fischfang an die EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki übergeben. „Ich werde nicht locker lassen, denn unsere Meere sind zunehmend überfischt und die Artenvielfalt ist gefährdet. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, den heimischen Selbstversorgungsgrad bei Fischen von 4 bis 5% deutlich zu steigern“, so der Landwirtschaftsminister.

Weitere Informationen: claudia.jung-leithner@lebensministerium.at

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Wasser für die Menschen im Dürregebiet Kenias: So kommt Ihre Hilfe an

„Jetzt wird auch das Trinkwasser knapp“ berichtet der österreichische Caritas-Katastrophenhelfer Florian Lems. Er steht in Marsabit/Kenia für Interviews zur Verfügung.

Wiew (OTS) – „Die Menschen sind unglaublich dankbar für die Hilfe. Eine Frau hat mir erzählt, dass sie jedem ihrer fünf Kinder oft über eine Woche lang nur noch jeweils einen einzigen Becher Wasser am Tag zu trinken geben konnte. Fürs Kochen reichte es nicht mehr, vom Waschen war überhaupt keine Rede mehr. Mit dem Wasser, das sie nun bekommen hat, hat sie zunächst einmal den letzten Mais gekocht, der ihr noch geblieben ist", beschreibt Florian Lems die dramatische Situation der Menschen im Dürregebiet von Nordkenia. Der Caritas-Mitarbeiter ist seit dem Wochenende in der Region Marsabit, um die Caritas mit Informationen zu versorgen und über den Fortgang der Hilfsmaßnahmen zu berichten.

In Yaa Odola, einer kleinen Gemeinde im völlig ausgedörrten Norden Kenias, sind viele Ziegen, Schafe und Kamele - Lebensgrundlage der dort lebenden Viehnomaden - bereits verdurstet. "Jetzt wird auch das Trinkwasser knapp", sagt Lems. Denn: "Der nächste Ort mit einer Wasserstelle liegt 65 Kilometer entfernt. Eine Distanz, die für die Kamele, die jetzt schon am verdursten sind, kaum zu bewältigen ist."

Die Caritas versorgt nun aus österreichischen Spenden die Menschen mit Trinkwasser. Neben Yaa Odola haben fünf weitere besonders von der Dürre gefährdete Gemeinden Wassertanks erhalten. Drei Lastwagen fahren jetzt non-stop, um das nötige Wasser anzuliefern. Auf diese Weise werden in den kommenden Monaten über 1.300 Familien regelmäßig mit sauberem Trinkwasser versorgt. Große Gemeinden werden täglich angefahren, kleinere jeden zweiten Tag. Lems: "Wenn sie kein Wasser haben, müssen die Nomaden samt Kindern, alten und kranken Menschen ihre Heimat verlassen und tagelange, lebensbedrohende Märsche in die größeren Orte unternehmen. Vor diesem Schicksal als Hungerflüchtlinge möchten wir sie bewahren."

Die Caritas ist Teil der Hilfsaktion Nachbar in Not und bittet um Spenden für die Opfer der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika:
Caritas-Spendenkonto: PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Hungerhilfe
Online-Spenden: www.caritas.at
Nachbar in Not-Spendenkonto: PSK 91.091 200, BLZ 60.000, Kennwort: "Hunger in Ostafrika", Online-Spenden: http://nachbarinnot.orf.at

Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel.: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/61/aom

Gewässerökologie Oberösterreich – Renaturierung Aschach, Leitenbach und Sandbach

Vor über 80 Jahren wurden die Aschach, der Leitenbach und der Sandbach im Gemeindegebiet von Waizenkirchen in Oberösterreich großteils hart reguliert. Damit sollte es bessere Bedingungen für die landwirtschaftliche Nutzung geben. Allerdings litt die Ökologie darunter. Heute werden Maßnahmen gesetzt, um die Flüsse als Lebensräume für Mensch und Natur zurückzugewinnen. „Bis 2015 stellen wir für die Umsetzung derartiger ökologischer Maßnahmen an Flüssen 140 Mio. Euro zur Verfügung“, betont Umweltminister Niki Berlakovich.

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Berlakovich: Durch Öffentlichkeitsbeteiligung Vertrauen in Politik und Verwaltung stärken

Die Zukunft unserer Gewässer

Lebensministerium als Vorreiter

Öffentlichkeitsbeteiligung schafft Transparenz über die Arbeit von Politik und Verwaltung und ist eine Serviceleistung für Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv einbringen können. „Qualitätsvolle Öffentlichkeitsbeteiligung kann die Nachvollziehbarkeit und die Akzeptanz von Entscheidungen erhöhen, den Interessenausgleich unterstützen sowie das Vertrauen in die Politik und in die Verwaltung stärken,“ so Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des Ministerratsvortrags zum Thema Öffentlichkeitsbeteiligung.

Um die Öffentlichkeitsbeteiligung zu erleichtern und sie wirksamer zu machen, wird nun die Zusammenarbeit der Ministerien weiter intensiviert. Dazu wird ein zentrales Zugangsportal zu laufenden Beteiligungsprozessen für alle Ressorts durch Bundeskanzleramt und Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft geschaffen. Das erfolgt auf der bereits etablierten Website help.gv.at. Zudem wird es ein ressortübergreifendes Netzwerk zur Öffentlichkeitsbeteiligung geben, das zur wechselseitigen Information und zur Koordinierung der Aktivitäten dient.

Beispiel aus der Praxis

Ein Vorreiterprojekt im Lebensministerium für eine offensive Öffentlichkeitsbeteiligung ist die Internetplattform www.wasseraktiv.at. Im Jahr 2009 wurde „Aktiv für unser Wasser – Lebende Flüsse, saubere Seen“ gestartet, um der österreichischen Bevölkerung gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie die Möglichkeit zur Öffentlichkeitsbeteiligung anzubieten. Dazu war es notwendig, die Inhalte des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes (NGP) leicht verständlich, übersichtlich und in einem modernen Webdesign aufzubereiten. Über 700 Stellungnahmen gingen damals ein.

Nähere Infos unter: doris.ostermann@lebensministerium.at

Das Wasser des Harder Dorfbachs belebt das Dorfzentrum

ard (OTS/VLK) - Der Harder Dorfbach wird renaturiert. „Ziel des Projektes ist eine ökologische Aufwertung des Gewässers mit Verbesserungen der Sohle und der Uferbereiche. Die standortstypische Vegetation und der Fischlebensraum sollen gefördert werden" informiert Landesrat Erich Schwärzler. Der Bach wird an einigen Abschnitten zugänglich gemacht und kann zukünftig als Naherholungsraum genutzt werden.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 1,3 Millionen Euro mit einer Kostenaufteilung von 60 Prozent Bund, 30 Prozent Land und zehn Prozent Gemeinde. „Ziel des vom Lebensministerium geförderten Projektes ist es die strukturellen Belastungen im Bach zu beseitigen und den guten ökologischen Zustand wieder herzustellen. So kann das Gewässer wieder als Lebensraum für Mensch und Natur dienen", informiert Umweltminister Niki Berlakovich.

„Die Abstürze im Dorfbach werden entfernt, die Gewässerbreite verschmälert und die Schlammsohle entfernt", betont Bürgermeister Harald Köhlmeier, „zukünftig fungiert der Dorfbach auch als Lebensader im Harder Dorfzentrum". Die Marktgemeinde Hard hat in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Abteilung Wasserwirtschaft im Amt der Landesregierung das Renaturierungsprojekt Harder Dorfbach planen lassen. Das rund 720 Meter lange Projekt (von der Mündung in den Hafen Dorfbach bis oberhalb der Firma Wolff) soll ab Juli bis Ende 2011 realisiert werden. Der Spatenstich erfolgte am 5. Juli. Es ist das erste Projekt einer Gemeinde in Vorarlberg, welches im Rahmen der Förderung Gewässerökologie nach dem Umweltförderungsgesetz durch das Lebensministerium finanziert wird.

Im Gegensatz zu einem „klassischen“ Hochwasserschutzprojekt stehen bei diesem Projekt ökologische Aspekte im Vordergrund. Die Wasserabfuhr bei Hochwasser bleibt dennoch gewährleistet.

Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20141,
Fax: 05574/511-920196
mailto: presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse
Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

Credits: Lebensministerium

Credits: Lebensministerium

Vier Jahre für mehr Leben am Fluss Obere Traun 


Rückschau und Ausblick der Flussraumbetreuung im Salzkammergut und Ausseerland 



 
Wien/Bad Ischl, 1. Juli 2011 - Der WWF Österreich zieht sich im Juli 2011 aus seiner aktiven Rolle in der Flussraumbetreuung Obere Traun zurück und lud aus diesem Anlass am 30. Juni zu einer Abschlusswanderung ins Koppental. „Mehr als zehn große und kleine Rückbaumaßnahmen in Oberösterreich und der Steiermark, sorgten in den vergangenen vier Projektjahren für Verbesserungen an der Traun. Gut 2500 Kinder und Erwachsene erfuhren auf Exkursionen und Infoveranstaltungen Spannendes über „ihren“ Fluss. „Die Flussraumbetreuung hat sich als hervorragendes Instrument erwiesen, unsere Gewässer nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig die Hochwassersicherheit zu optimieren“, resümiert Umweltminister Niki Berlakovich. Die Fortsetzung des erfolgreichen Projekts ist auch in Zukunft gesichert, versichern Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger.

Auf Initiative des WWF starteten 2007 Lebensministerium, Land Oberösterreich und Österreichische Bundesforste das Modellprojekt. Seit 2009 ist auch die Steiermark, mit Juli 2011 die Wildbach- und Lawinenverbauung Partner. 



„Die Bewusstseinsbildung über den Wert ‚lebendiger' Flüsse in den Gemeinden und den Schulen der Region war eines meiner Hauptanliegen“, sagt die scheidende Flussraumbetreuerin Tanja Nikowitz. Schließlich seien die menschlichen Ansprüche an Flüsse und Bäche sehr vielfältig und treten zum Teil miteinander in Konkurrenz. „Umso mehr freut mich das große Interesse aller acht Traungemeinden in Oberösterreich und der Steiermark an unseren Aktivitäten.“ Mit 1. Juli übernimmt Nikowitz' Vorgänger Leopold Feichtinger als Mitarbeiter des gewässerökologischen Büros „blattfisch“ in Wels die Weiterführung des Projekts. „Wir sind stolz den Grundstein für die Flussraumbetreuung in Oberösterreich gelegt zu haben, und wir werden sie mit den neuen Partnern nachhaltig weiterführen“, erklärt Landesrat Rudi Anschober. 



Baggern für mehr Leben am Fluss und in der Au 


Im Laufe der Projektjahre wurden zwei Ufer aufgeweitet (Lahnstein, Bad Ischl) und ein Nebenarm angebunden (Lahnstein), um den Hochwasserschutz zu verbessern und flusstypischen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zurück zu gewinnen. Zwei Fischaufstiegshilfen (Sulzbach, Rettenbach) helfen nun Bachforelle & Co beim Einwandern in die Wildbäche, und mehrere Stillgewässer den Amphibien beim Laichen. Die Österreichischen Bundesforste legten in Lahnstein die Grundlage für die auwaldgerechte Bewirtschaftung der Traunufer, und 2010 wurde die in OÖ ausgestorbene Strauchart „Deutsche Tamariske“ wieder angesiedelt. Zuletzt begannen die Bauarbeiten für die Anbindung des Traun-Nebenarmes Engleithen in Bad Ischl. 



Flussraumbetreuung geht weiter: Noch ist viel zu tun 


„2012 werden wir die nächsten Großprojekte in Bad Goisern und Obertraun in Angriff nehmen“, kündigt Wilhelm Laimer an, der als Leiter des Gmundner Gewässerbezirks alle baulichen Maßnahmen in OÖ verantwortet. „Um endlich die steirischen Traunen, die durch viele Querbauwerke blockiert sind, durchgängig zu machen, braucht es auch weiterhin die treibende Kraft der Flussraumbetreuung“, unterstreicht Wolfgang Pölzl, Leiter des Referats Wasserwirtschaft der Baubezirksleitung Liezen. Eine erste Analyse mit dem Handlungsbedarf für die steirischen Traunen liegt bereits vor. 



Wie managt man einen Fluss? Leitfaden gibt Antworten 


Die gesammelten Erfahrungen des Modellprojektes Flussraumbetreuung Obere Traun sowie weiterer Projekte mit ähnlicher Bestrebung, sind nun in einem Leitfaden für die Praxis nachzulesen. Das Nachschlagewerk will ähnlich ambitionierte Projekte für eine neue Qualität im Flussschutz anregen. „Schließlich stehen wir mit der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie bereits in der Zielgeraden“, erinnert Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des WWF Österreich. Bis 2015 sollen alle europäischen Gewässer einen „guten ökologischen Zustand“ aufweisen. 



Weitere Informationen und Fotos: 
Claudia Mohl, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel. 01/48817-250 oder 0676/83 488-203, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at

 


Die Personen auf dem Gruppenfoto sind v.l.n.r.

Gerhard Fenzl/ Leiter Abt. Oberflächengewässerwirtschaft, Land OÖ


Tanja Nikowitz/ Flussraumbetreuerin

Wolfgang Gasperl/ Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion OÖ


Walter Kanduth/ Referat Wasserwirtschaft Baubezirksleitung Liezen

Leopold Feichtinger/ design. Flussraumbetreuer

Wilhelm Laimer/ Leiter Gewässerbezirk Gmunden, OÖ

Hildegard Aichberger/Gf. WWF

Gisela Ofenböck/ Abt. Nationale Wasserwirtschaft, BMLFUW

LR Rudi Anschober/ Land OÖ

Mit Lebensministerium und Coca-Cola Hellenic auf Entdeckungsreise

Erfolgsprojekt Danube Challenge 2011: Klassenzimmer Donau
„Die Danube Challenge vereint Abenteuer, Erlebnis und Wissensvermittlung zum wichtigen Thema Wasser auf einzigartige Weise. Dieses Projekt zählt zu den erfolgreichsten Aktionen, die mein Ressort für die Zielgruppe der Jugendlichen jährlich durchführt, was mich sehr freut. Die Wasser-Bewusstseinsbildung von jungen Menschen ist mir ein besonderes Anliegen. Ich wünsche den Jugendlichen heute einen spannenden Tag in den Donau-Auen und viel Freude und Spaß beim Lernen im Freien - im Klassenzimmer Donau“, so Umweltminister Berlakovich, Schirmherr der Danube Challenge.
Mehr unter: http://www.lebensministerium.at/article/articleview/88754/1/30434/

Hochwasserschutz in Golling

Im Jahr 2006 war Spatenstich für umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Gemeinde Golling vor Hochwässern. Am 26. Mai 2011 konnte die Umsetzung der Bauwerke gefeiert werden. Nun sind 300 Objekte vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt.

Notwendig waren die Maßnahmen, da bereits ab einem Ereignis 10-jährlicher Eintrittswahrscheinlichkeit in tiefer liegenden Siedlungsgebieten Überflutungen auftraten. Im Hochwasserfall wurde durch Auflegen von Sandsäcken vor allem entlang der Ufer der Salzachsiedlung versucht die Fluten abzuwehren. Besondere Bedeutung hat das Projekt auch, da die BürgerInnen das Gesamtprojekt sehr aktiv mitgetragen und finanziell unterstützt haben.

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Große Zufriedenheit mit Österreichs Wasserversorgern

Mai 2011 

Laut der kürzlich durchgeführten Studie, dem „AQA Wasserreport“, ist die Zufriedenheit der ÖsterreicherInnen mit dem heimischen Trinkwasser sehr hoch: 90% der Befragten sind mit ihrem Trinkwasser sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Im Österreichdurchschnitt kosten 1.000 Liter Trinkwasser inkl. MwSt. 1,30 Euro. Damit ist Trinkwasser nicht nur das wichtigste, sondern auch ein sehr günstigstes Lebensmittel und 88 % der Befragten finden den Wasserpreis „angemessen“ oder sogar „eher niedrig“. Und mittlerweile fühlt sich bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung über das Trinkwasser „sehr gut“ oder „gut“ informiert.

Mehr Infos im Pressetext:

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E-Werk Wels Wasserversorgung ersteszertifiziertes Wasserversorgungsunternehmen

Mai2011

Erstmalsgibt es für die Wasserversorger die Qualitätsauszeichnung „ÖVGW-zertifizierterWasserversorger". Damit unterwerfen sich die Trinkwasserversorger freiwilligder regelmäßigen, strengen Kontrolle durch eine unabhängige Stelle. Das bietetden Konsumentinnen und Konsumenten die größtmögliche Sicherheit für dasLebensmittel Wasser.

Downloads:

Wasser marsch in der Kaltenbachau: Seitenarm wird an die Traun angebunden

Start der Bauarbeiten für modernen Hochwasserschutz und mehr Artenvielfalt in Engleithen
 
Bad Ischl, am 10. Mai 2011 – Im Bad Ischler Ortsteil Engleithen starten dieser Tage die Bauarbeiten zur Wiederanbindung eines ehemaligen, rund 1.200 Meter langen, Seitenarms an die Traun. Das trocken gefallene Bachbett des Nebenarmes Engleithen wird auf rund 450 Metern Länge vertieft, um den Wasserspiegel durchgehend an die Traun anzupassen, und die Ufer werden möglichst naturnah gestaltet. Nach Abschluss der Arbeiten im Juli soll der Seitenarm ganzjährig wieder mit Wasser versorgt werden. „Dadurch verbessert sich der Hochwasserschutz  für die Ischler Ortsteile Engleithen und Sulzbach“, erklärt Wilhelm Laimer, Leiter des Gewässerbezirks Gmunden. „Auch Bachforelle, Äsche und andere Wasserbewohner werden von mehr Flussdynamik in der Kaltenbachau profitieren“, ergänzt Flussraumbetreuerin und WWF-Ökologin Tanja Nikowitz. Beide sind davon überzeugt, dass das beliebte Ausflugsziel der Bad Ischler durch die Neugestaltung auch für SpaziergängerInnen stark an Attraktivität gewinnen wird.
 
Ökologische Aufwertung der Au
Die Kaltenbachau ist bereits seit über 100 Jahren vom Hauptfluss abgedämmt, und wird seither nur noch bei größeren Hochwassern überschwemmt. Dennoch haben sich dort Reste wertvollen Auwaldes erhalten. Auch drei Seitenarme sind geblieben, wenngleich diese für den Großteil des Jahres kein Wasser führen. Einer dieser Nebenarme wird nun renaturiert. Außerdem werden die schon jetzt vorhandenen Tümpel im alten Nebenarm, die wichtigen Lebensraum für die Amphibien bieten, durch neu angelegte stehende Gewässer für Gelbbauchunke und Co ersetzt. „Wir zählen die Kaltenbachau wegen ihres enormen ökologischen Potenzials zu einem von sieben Hoffnungsgebieten entlang der Oberen Traun“, erklärt Laimer die entsprechende Absicht des Gewässerbetreuungskonzeptes.
 
Platz für typische Auwaldbäume
Ein wichtiger Partner im Bemühen, den Lebens- und Erlebnisraum Kaltenbachau zu verbessern und naturnah zu gestalten, sind die Österreichischen Bundesforste. Sie stellen den Grund für die Revitalisierung zur Verfügung. Mattias Pointinger, Fischereibeauftragter der ÖBf erklärt: „Im Zuge der Bauarbeiten werden wir die meisten Fichten entnehmen, um auwaldtypischen Arten wie Grauerlen und Weiden Platz zu machen.“
 
Naherholungsgebiet für Bad Ischler verbessert
Das beliebte Naherholungsgebiet der Kaltenbachau wird durch die Aktivierung und leichte Zugänglichkeit der Traunnebenarme noch mehr an Attraktivität gewinnen, und zum Spazieren, Spielen und Verweilen am Wasser einladen.
 
Gegen die Eintiefung der Traun
Mit der diese Woche gestarteten Maßnahme wird nun der erste von drei Nebenarmen wieder angebunden. Die anderen beiden Seitenarme sollen im Laufe der nächsten Jahre renaturiert werden. Die Maßnahmen verbessern nicht nur die Hochwassersicherheit, sondern wirken auch der Eintiefung der Traun oberhalb von Bad Ischl entgegen. Dies wirkt sich positiv auf den Grundwasserspiegel und damit auf die Versorgungssicherheit von Hausbrunnen und des Auwaldes aus.
 
Die Flussraumbetreuung Obere Traun ist ein Modellprojekt zur Umsetzung von Flussrevitalisierungen, ökologischen Hochwasserschutzmaßnahmen und begleitender Umweltbildungs- und Informationsarbeit an der Oberen Traun im steirischen und oberösterreichischen Salzkammergut. Kooperationspartner sind der WWF, die Bundeswasserbauverwaltung, das Lebensministerium, das Land Oberösterreich und Steiermark sowie die Österreichischen Bundesforste. Mehr Informationen unter: www.wwf.at/traun.
 
Rückfragehinweis und druckfähige Fotos:
Claudia Mohl, Tel.: +43-676-83488-203, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at.

Girl-Power im Nationalpark Donau-Auen

 Im Zuge des heutigen „Girls Day im Lebensministerium“ besuchte eine Mädchengruppe das schlossORTH Nationalpark-Zentrum, um in die vielfältigen Aufgabenbereiche typischer green jobs hinein zu schnuppern.


„Im Lebensministerium dreht sich am heutigen ‚Girls Day 2011’ alles um green jobs. Ich möchte damit jungen Mädchen die Gelegenheit geben, in diese zukunftsfähige und krisensichere Sparte hineinzuschnuppern und die große Bandbreite an green jobs kennen zu lernen. Es ist wichtig, schon früh das Interesse unserer Jugend für diesen boomenden neuen Arbeitsmarkt zu wecken. Bis 2020 sollen mit wirkungsvollen Maßnahmen 100.000 neue green jobs entstehen. Das ist eine wichtige Chance und Perspektive, die unsere Jugend nutzen muss“, betonte Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des „Girls Day“.

In der Öffentlichkeitsarbeit, im Forschungsbereich, in fachspezifischen Berufen in der Biologie oder im Forstsektor sowie in verschiedenen Ausbildungszweigen können an den verschiedensten Dienststellen des Lebensministeriums Praxiserfahrungen gemacht werden. Eine Gruppe von Töchtern der MitarbeiterInnen besuchte heute den Nationalpark Donau-Auen. Hinzu stießen einige Schülerinnen aus der CampusMittelschule Orth/Donau.
Insgesamt 39 Mädchen schnupperten einen Tag lang in die Fachgebiete Umweltbildung, Artenschutz und Arbeit im Nationalpark – sie lernten hier also typische green jobs kennen.

Bei einem Mehrstationenbetrieb im Areal des schlossORTH Nationalpark-Zentrums wurden die Aufgaben einer Öffentlichkeitsarbeits-Beauftragten im Wasserschutzbereich und einer Gewässerökologin, einer Biologin bzw. Forscherin, einer Forstwirtin und Baumpflegerin der Bundesforste sowie einer Nationalpark-Rangerin vorgestellt.
Alle Mädchen waren von den präsentierten green jobs begeistert.

Die Idee zum Girls Day stammt aus den USA. An diesem Tag besuchen Schülerinnen ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten an deren Arbeitsplatz und bekommen einen Einblick in die berufliche Tätigkeit. Seit einigen Jahren findet dieser Ansatz auch in Europa immer größeren Anklang.

In Österreich wird der „Girls Day“ bzw. Töchtertag bereits seit 2001 veranstaltet. Dadurch soll eine Trendwende bei der typischen Berufsorientierung von Mädchen erfolgen - mehr Mut bei der Eroberung neuer Betätigungsfelder in Handwerk, Technik usw. wird gefördert.

 

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Nationalpark Donau-Auen GmbH
Mag. Erika Dorn, Pressebetreuung
Tel.: 02212/ 3450-16, mobil: 0676/ 84223526
e.dorn@donauauen.at
www.donauauen.at, www.facebook.com/donauauen

 

Fotocredits: Dolecek. Der Abdruck ist bei Nennung der Fotografin und im Zusammenhang mit Berichten über den Nationalpark Donau-Auen honorarfrei.

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Hochwasserschutz in der historischen Altstadt Schärding

Umweltminister Niki Berlakovich informierte sich am 8. April über den Baufortschritt des Hochwasserschutzes in Schärding. „Wir machen Österreich Schritt für Schritt sicherer. Mir ist es trotz Sparbudget gelungen, auch für 2011 die notwendigen finanziellen Mittel für den Schutz vor Naturgefahren zur Verfügung zu stellen. Mit diesen 160 Millionen Euro an Bundesmitteln konnten wir 2010 1900 Projekte in Österreich gemeinsam mit Ländern und Gemeinden umsetzen. Auch in Schärding verfolgen wir mit dem ersten Teilprojekt des Hochwasserschutzes für die historische Altstadt das klare Ziel, die Bevölkerung und deren Hab und Gut sowie historische Schätze vor Hochwassergefahren bestmöglich zu schützen“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des Baustellenbesuches in Schärding.

Berlakovich: Mit neuem Wasserrechtsgesetz setzen wir Meilenstein in der österreichischen Wasserpolitik

Novelle zum Wasserrechtsgesetz im Parlament beschlossen

Nach sechs Jahren intensiver Arbeit wurde die Novelle zum Wasserrechtsgesetz im Parlament beschlossen. Erstmals gab es in der Wasserpolitik eine breite Einbindung der Öffentlichkeit, 400 Stellungnahmen gingen im Rahmen des Gewässerplans ein und wurden bei der Formulierung der Novelle berücksichtigt. „Erstmals liegt nun in der Wasserpolitik ein Planungspaket für den Schutz unseres Wasser und unserer Gewässer mit einem klaren Zeitplan bis 2027 vor. Mit dem heutigen Beschluss des Wasserrechtsgesetzes habe ich die Maßnahmen, die im Regierungsprogramm bis 2013 für den Bereich Wasser vorgesehen sind abgearbeitet“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des Beschlusses der Novelle.

Mit dem heutigen Beschluss wurde die EU-Hochwasser-Richtlinie umgesetzt. „Damit beginnt eine neue Ära im Hochwasserschutz. Österreichweit wird es künftig ein­heitliche Gefahrenzonen geben, auf deren Basis dann einheitliche Hochwasserkarten erstellt werden. Das heißt, dass in Zukunft jeder Österreicher und jede Österreiche­rin sehen kann, wie gefährdet sein Grund und Boden durch Hochwasser ist“, so der Minister weiter.
 
Weiters geht es um die Umsetzung der Maßnahmen aus dem nationalen Gewässer­plan. Bis 2027 müssen in Österreich alle Gewässer einen guten Zustand aufweisen. In der Novelle wurde nun eine generelle Verpflichtung der Fischpassierbarkeit bei neuen Bauten aufgenommen. Schließlich kommt es durch die Novelle auch zu einer Verwaltungsvereinfachung. Maßnahmen für Energieeffizienzsteigerungen brauchen etwa künftig nur mehr ein Anzeigeverfahren. Für Erdwärmegewinnungsanlagen wird es darüber hinaus vereinfachte Prüfverfahren geben.
 
„Die Novelle ist somit nicht nur ein wichtiger Schritt hin zu einem gemeinsamen Naturgefahrenmanagement in Europa und zu mehr Schutz der Bevölkerung, sondern auch ein wichtiger Beitrag für eine effiziente und moderne Verwaltung. Kurz gesagt: die Basis für gesundes Wasser für unsere nächsten Generatinen“, so Berlakovich abschließend.

doris.ostermann@lebensministerium.at

02.03.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

Berlakovich: Ausgezeichnete Wasserqualität Österreichs ist Resultat der erfolgreichen österreichischen Wasserpolitik

Weltwassertag am 22. März lenkt Aufmerksamkeit auf das Thema „Wasser für Städte“


Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes, die im Auftrag des Lebensministeriums durchgeführt wurde, zeigt deutlich, dass sich die Wasserquali­tät in Österreich in den letzten 15 Jahren enorm verbessert hat. „Obwohl die Be­völkerung und somit die Haushalte und Waschmaschinen zugenommen haben, beträgt die Belastung des Wassers mit Waschmittelrückständen  nur mehr einen Bruchteil von damals. Dies ist vor allem auf die konsequente Einhaltung der Umweltnormen für Wasch-, Spül-, Reinigungs­mittel und Weichspüler sowie auf Investitionen in Anschluss an Kläranlagen zurück­zuführen.Kurz gesagt, die ausgezeichnete Wasserqualität stellt der österreichischen Wasserpolitik ein sehr gutes Zeugnis aus“, so Umweltminister Niki Berlakovich zu den erfreulichen Ergebnissen der Studie im Vorfeld des Weltwassertages am 22. März. Fand man vor rund 15 Jahren – im  Rahmen  einer vergleichbaren Studie - noch erhebliche Konzentrationen von Waschmittelinhaltsstoffen (die Spitzenwerte betrugen mehr als 800 Mikrogramm pro Liter), sind die Ergebnisse heute um Größenordnun­gen besser (in keinem Gewässer waren mehr als 25 Mikrogramm pro Liter nachweisbar).  „Neben dem Ausbau der Abwasserreinigung haben sicher auch der konsequente Vollzug von Produktnormen und konsumentenorientierte Maßnahmen – wie zum Beispiel Kampagnen zum bewussten Dosierung – gefruchtet“, so Berlakovich weiter. Österreich steht sehr gut da, wenn es um wasserwirtschaftliche Eckdaten geht: 100 Prozent der Bevölkerung werden mit einwandfreiem Quell- und Grundwasser versorgt.92 Prozent sind an öffentliche Kläranlagen angeschossen. Damit ist Österreich Spitzenreiter in der Europäischen Union. „Dieser Status  ist Ergebnis konsequenter Investitionen in die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Im Zeitraum 1993 bis 2010 wurden 33.000 Projekte umgesetzt und Förderungen des Lebensministeriums in der Höhe von 4.600 Millionen Euro gewährt. Alleine 2010 wurden Förderungen für rund 1.440 Kilometer Kanal zugesichert. In der Wasserversorgung wurden 2010 440 Kilometer Wasserleitungen und ein Wasserspeichervolumen von rund 19.000 m³ neu geschaffen“, so Berlakovich weiter. Mit der vor kurzem im Parlament verabschiedeten Novelle zum Wasserrechtsgesetz wurde ein weiterer Meilenstein umgesetzt. Damit sind die Maßnahmen, die im Regierungsprogramm bis 2013 für den Bereich Wasser vorgesehen sind, bereits abgearbeitet. Zum Motto des heurigen Weltwassertages „Wasser für Städte“ ergänzt der Minister: „Wasser ist für Städte und Ballungsräume ein enorm wichtiger Faktor der Lebensqualität, der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wohlfühlens. Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung von Städten und Ballungsräumen stellen dabei besondere Herausforderungen dar. Auch diese hat Österreich in den letzten Jahren sehr gut gelöst und beste Standards geschaffen, die es auch in Zukunft zu erhalten gilt. An Flüssen, Bächen, aber auch Seen ergeben sich attraktive Lebens- und Kulturräume auch in städtischen Bereichen, die auch die touristische Attraktivität von Städten erhöhen bzw. sogar prägen. Alle größeren Städte in Österreich liegen beispielsweise an Flüssen, wie Wien, Linz und Krems an der Donau, Graz an der Mur, Salzburg an der Salzach oder Innsbruck am Inn.“
doris.ostermann@lebensministerium.at

Berlakovich: Bundesförderung Gewässerökologie ermöglicht Erhaltung und Verbesserung des Lebensraums Gewässer

 

In Österreich sind wir in der glücklichen Lage, über ausreichende und qualitativ hochwertige Wasserressourcen zu verfügen. Die österreichischen Gewässer sollen auch weiterhin sauber und in möglichst naturnahem Zustand erhalten bleiben, um den folgenden Generationen damit eine lebenswerte Umwelt zu sichern. „In Zukunft sind neben der Sicherung der Wassergüte auch verstärkt Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung unserer Flüsse und Bäche als Lebensräume zu setzen“, erläutert Umweltminister Berlakovich, „Die Bundesförderung Gewässerökologie setzt dabei maßgebliche finanzielle Anreize für die Gemeinden und Unternehmen.“ Das teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Ein neuer Folder des Lebensministeriums enthält detaillierte Informationen über die Bundesförderung für gewässerökologische Maßnahmen. Der Folder kann von der Homepage des Lebensministeriums unter http://publikationen.lebensministerium.at/ - Wasser – Förderungen oder unter broschuerenservice-wasser@lebensminsiterium.at bestellt werden.

 

Berlakovich: Mit neuem Wasserrechtsgesetz setzen wir Meilenstein in der österreichischen Wasserpolitik

Novelle zum Wasserrechtsgesetz im Parlament beschlossen

Nach sechs Jahren intensiver Arbeit wurde die Novelle zum Wasserrechtsgesetz im Parlament beschlossen. Erstmals gab es in der Wasserpolitik eine breite Einbindung der Öffentlichkeit, 400 Stellungnahmen gingen im Rahmen des Gewässerplans ein und wurden bei der Formulierung der Novelle berücksichtigt. „Erstmals liegt nun in der Wasserpolitik ein Planungspaket für den Schutz unseres Wasser und unserer Gewässer mit einem klaren Zeitplan bis 2027 vor. Mit dem heutigen Beschluss des Wasserrechtsgesetzes habe ich die Maßnahmen, die im Regierungsprogramm bis 2013 für den Bereich Wasser vorgesehen sind abgearbeitet“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des Beschlusses der Novelle.

Mit dem heutigen Beschluss wurde die EU-Hochwasser-Richtlinie umgesetzt. „Damit beginnt eine neue Ära im Hochwasserschutz. Österreichweit wird es künftig ein­heitliche Gefahrenzonen geben, auf deren Basis dann einheitliche Hochwasserkarten erstellt werden. Das heißt, dass in Zukunft jeder Österreicher und jede Österreiche­rin sehen kann, wie gefährdet sein Grund und Boden durch Hochwasser ist“, so der Minister weiter.
 
Weiters geht es um die Umsetzung der Maßnahmen aus dem nationalen Gewässer­plan. Bis 2027 müssen in Österreich alle Gewässer einen guten Zustand aufweisen. In der Novelle wurde nun eine generelle Verpflichtung der Fischpassierbarkeit bei neuen Bauten aufgenommen. Schließlich kommt es durch die Novelle auch zu einer Verwaltungsvereinfachung. Maßnahmen für Energieeffizienzsteigerungen brauchen etwa künftig nur mehr ein Anzeigeverfahren. Für Erdwärmegewinnungsanlagen wird es darüber hinaus vereinfachte Prüfverfahren geben.
 
„Die Novelle ist somit nicht nur ein wichtiger Schritt hin zu einem gemeinsamen Naturgefahrenmanagement in Europa und zu mehr Schutz der Bevölkerung, sondern auch ein wichtiger Beitrag für eine effiziente und moderne Verwaltung. Kurz gesagt: die Basis für gesundes Wasser für unsere nächsten Generatinen“, so Berlakovich abschließend.

doris.ostermann@lebensministerium.at

02.03.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit 

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Lebensministerium: „Trinkpass“ fördert bewusstes Wassertrinken

Aktion der Jugendwasserplattform des Lebensministeriums motiviert SchülerInnen zu gesundem Trinkverhalten und ruft zu Kreativwettbewerb auf

Wie wichtig es ist, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, vermittelt die Aktion „Trinkpass“, bei der SchülerInnen ihr Trinkverhalten über die Dauer von zwei Wochen unter die Lupe nehmen können. Der Trinkpass ist eine Aktion von Generation Blue – der Jugendinitiative des Lebensministeriums – in Kooperation mit Römerquelle und mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und findet, jährlich, nun bereits zum fünften Mal statt. Trinkpässe können ab sofort bis zum 15. Mai 2011 von SchülerInnen aller Schulstufen und Unterrichtsfächer angefordert werden.
„Ich rufe alle SchülerInnen und LehrerInnen auf, sich an der Trinkpass-Aktion wieder zahlreich zu beteiligen. Wir unterstützen die jungen Menschen dabei, das Richtige und ausreichend zu trinken und sich unseres kostenbaren Gutes - des Trinkwassers - noch stärker bewusst zu werden. Darüber hinaus widmen wir heuer die Kreativaufgabe dem Thema green jobs, um den SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, sich kreativ mit neuen zukunftsträchtigen Berufsbildern auseinanderzusetzen“, freut sich Umweltminister Niki Berlakovich schon auf viele Einsendungen von SchülerInnen und Schulklassen.
 
Ausreichende Flüssigkeitszunahme spielt vor allem im Schulalltag eine große Rolle. Ein Mangel ruft Konzentrationschwierigkeiten und Kopfschmerzen hervor und die Leistungsfähigkeit sinkt signifikant. Im Trinkpass können die SchülerInnen festhalten, wie viel sie pro Tag trinken und ihr Trinkverhalten reflektieren. So können sie auch erfahren, warum eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr wichtig und regelmäßiges Trinken während der Schule sinnvoll ist. „Wir wollen Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, vor allem im Schulalltag auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und ihnen zeigen, wie der tägliche Flüssigkeitsbedarf abgedeckt werden kann“, erklärt Barry O’Connell, Generaldirektor von Coca-Cola Hellenic Österreich und mit Römerquelle Partner bei der Trinkpassaktion.
 
Die Trinkpässe mit dem Kreativwettbewerb können als Gruppen- oder Einzelarbeit gestaltet sein und von SchülerInnen aller Schulstufen, Klassen und deren LehrerInnen aller Unterrichtsfächer aus ganz Österreich eingereicht werden. Mehr Informationen und genaue Teilnahmebedingungen unter www.generationblue.at. Zu bestellen sind Trinkpässe per Mail an die Adresse trinkpass@aqa.at.
 
Allen TeilnehmerInnen winken attraktive Preise - den SchülerInnen ab der fünften Schulstufe wird darüber hinaus als Sonderpreis die Teilnahme an der Danube Challenge 2011 ermöglicht.

hermann.muhr@lebensministerium.at

11.02.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit                  

Berlakovich: Österreichs Wasserpolitik fit für die kommenden Jahre
Wichtige Weichenstellung: Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) ist Paket zum Schutz unserer Gewässer – Ökologie und Ökonomie im Einklang

Das Jahr 2010 war für die Wasserwirtschaft ein aktives und erfolgreiches Jahr. „Wir haben wichtige Weichenstellungen für die kommenden Jahre getroffen“, bilanziert Umweltminister Niki Berlakovich. Zentrale Punkte aus dem Regierungsprogramm im Bereich der Wasserpolitik konnten 2010 erfolgreich umgesetzt werden. Mit der Unterzeichnung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP) sind jahrelange Vorarbeiten zum Abschluss gekommen. Zusätzlich ist es im Dezember gelungen, eine Novelle zum Wasserrechtsgesetz im Ministerrat zu beschließen.
 „Mit der Umsetzung der Hochwasser-Richtlinie der EU beginnt eine neue Ära im Hochwasserschutz in Europa. Wir haben in Österreich dafür rechtzeitig die Weichen gestellt. Die Novelle ist ein wichtiger Schritt hin zu einem gemeinsamen Naturgefahrenmanagement in Europa und somit zu mehr Schutz der Bevölkerung“, so Berlakovich weiter.
 
„Herausforderung war es vor allem, die Interessen der Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen“, betont der Umweltminister. Mit dem Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) ist dies gelungen. Probleme haben sich schwerpunktmäßig in der Gewässerstruktur gezeigt, Gründe dafür sind die intensive Nutzung der Wasserkraft und umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte. Die größten Probleme sind regulierte Ufer, aufgestautes Wasser oder fehlende Durchgängigkeit. „Mit dem NGP liegt nun erstmals ein Planungspaket für den Schutz unseres Wasser und unserer Gewässer mit einem klaren Zeitplan bis 2027 vor“, so Berlakovich. Der erste NGP wird für 6 Jahre gültig sein und enthält Zielsetzungen bis 2015. Etwa 1.000 Querbauwerke (von insgesamt knapp 30.000 nicht durchgängigen Querbauwerken) sollen fischpassierbar gemacht werden.
 
Ebenso wird die lokale Verbesserung der Gewässerstruktur angegangen. Die Investitionskosten belaufen sich jeweils auf  bis zu 200 Millionen Euro. Für diese Sanierungen gibt es seit März 2009 140 Millionen Euro: für Unternehmen, für die E-Wirtschaft, vor allem für Gemeinden. Zusätzlich sollen bis zu 150 Ausleitungskraftwerke saniert werden. Im Rahmen des NGPs soll es zu einer weiteren Reduzierung der Grundwasserbelastungen durch Nitrat und Pestizide in Ostösterreich bis 2015 kommen. Derzeit wird vom Lebensministerium und LänderexpertInnen ein Entwurf für einen Kriterienkatalog für zukünftige Kraftwerksplanungen erstellt, der 2011 mit E-Wirtschaft und NGOs intensiv diskutiert werden soll. Der Katalog soll den Ländern als Werkzeug für eine effiziente Nutzung und einen effektiven Schutz der Gewässer zur Verfügung gestellt werden.
Gleichzeitig mit dem NGP wurden auch die Qualitätszielverordnungen „Ökologie Oberflächengewässer“ und „Chemie Grundwasser „erlassen. „Mit der Qualitätszielverordnung gibt es nun einheitliche und überprüfbare Vorgaben. Damit kommt es zu einem einheitlichen Gesetzesvollzug bei der Bewilligung von Kraftwerken und durch die internationale Abstimmung bei der Festlegung der Qualitätsziele zu vergleichbaren Wettbewerbsbedingungen“, unterstreicht Berlakovich die Fortschritte.
 
„Im Rahmen der Budgeterstellung habe ich in meinem Ressort dafür Sorge getragen, dass beim Hochwasserschutz nicht eingespart wird. Die Sicherheit der Bevölkerung geht vor“, so der Umweltminister. So werden zukünftig einheitliche Hochwassergefahrenkarten erstellt, anhand derer jede Österreicherin und jeder Österreicher sehen kann, wie gefährdet ihr und sein Grund und Boden durch Hochwässer ist. „Eine wesentliche Maßnahme ist die Gefahrenzonenplanung, die nun auch für den Flussbau gesetzlich verankert wird“, so der Umweltminister. „2010 war ein erfolgreiches Jahr für die österreichische Wassserpolitik. Wir haben wichtige Weichenstellungen getroffen, um Österreichs Gewässer auch für die kommenden Jahre abzusichern und gleichzeitig auf die Herausforderungen vorzubereiten“, schließt Berlakovich.

michaela.berger@lebensministerium.at

11.01.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan 2009 - NGP 2009

Der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan ist unterzeichnet.

Pressetext
Pressefoto: Niki Berlakovich, (c) APA-OTS/Strasser

"Die Gebiete bis 2015: Barbe, Huchen, Nase": Download PDF

 

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Gesund durch die ersten Sommertage

Die nächsten Tage werden heiß. Das Rote Kreuz gibt Tipps, um Sonnenbränden und Kreislaufproblemen vorzubeugen. 

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Womit der Mai geizte, das beschert uns der Juni: Sonnenstunden. Für die kommenden Tage werden - vor allem in Ostösterreich - Temperaturen von 30 Grad und mehr erwartet. Um die heißen Tage richtig genießen zu können, ist es wichtig, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

"Entscheidend ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit - mindestens zwei bis drei Liter täglich", sagt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, "Am besten sind Mineralwasser und verdünnte Fruchtsäfte. Auf Alkohol sollte weitgehend verzichtet werden und auch stark koffeinhaltige Getränke sollte man nur in geringem Maß zu sich nehmen." Grundsätzlich ist es ratsam, sich an besonders heißen Tagen wenig bis gar keinen körperlichen Anstrengungen auszusetzen. In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden - das gilt insbesondere für Kinder.

"Wichtig ist es weiters, auf die Signale des Körpers zu hören - wenn der Mund trocken wird, ein Gefühl von Schlappheit einsetzt, Kopfschmerzen, Schwindel oder Krämpfe in Armen oder Beinen auftreten, sollte man in den Schatten gehen, sich hinlegen, die Beine hoch lagern und Wasser trinken", so Schreiber. "Verschlimmert sich der Zustand muss man unter der Telefonnummer 144 die Rettung verständigen."

Weitere Hitzetipps unter www.roteskreuz.at

Rückfragehinweis:

Mag. Thomas Marecek,
Österreichisches Rotes Kreuz,
Presse- und Medienservice,
Tel.: +43 1 589 00-151, Mobil: +43 664 823 48 02, thomas.marecek@roteskreuz.at,
http://www.roteskreuz.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/163/aom

 

Ertrinken ist zweithäufigste Todesursache von Kleinkindern

Wassertiefe ab 20 Zentimetern kann bereits zum Verhängnis werden 

Wien (APA) - Die ersten hochsommerlichen Tage des Jahres bringen neben Badespaß für die Kleinen erhöhte Aufmerksamkeit für die Großen: Acht Kinder unter fünf Jahren sind im Jahr 2008 in Österreich ertrunken. Ertrinken war damit bei Kleinkindern dieser Altersgruppe die häufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen. Ausreichend dafür sind wenige Zentimeter Wassertiefe. Das Heimtückische dabei: Kinder ertrinken leise. Sie gehen einfach unter, ohne um sich zu schlagen, weiß Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Forschung beim Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Grund dafür ist die unverhältnismäßige Verteilung des Körpergewichtes. Kinder unter fünf Jahren können ihren schweren Kopf nicht selber aus dem Wasser ziehen. "Sie verfallen in eine Starre mit Atemsperre, daher geschieht das Ertrinken letztlich lautlos", sagte Dunzendorfer.

Bereits flache Gewässer ab etwa 20 Zentimeter Tiefe können den Kleinen zum Verhängnis werden. Die meisten tragischen Unfälle ereignen sich laut KfV im eigenen Garten oder in der näheren Wohnumgebung. Häufige Unfallorte sind Pools oder Biotope. Bauliche und technische Schutzmaßnahmen können diese sicherer machen.

Für Biotope empfehlen die Experten eine Anlage an gut einsehbaren Stellen. Grill- oder Picknickplätze sollten nicht unmittelbar neben dem Gewässer liegen. Im Uferbereich ist es ratsam, auf stabile, griffige Materialien zu achten. Häufig sind Unfälle auf zu tiefe oder instabile Randbereiche zurückzuführen. Die Wassertiefe legt man am sichersten im Stufenbau fest: Die Randzone sollte maximal 20 Zentimeter tief und mindestens einen Meter breit sein. Jede weitere Stufe legt man erneut um 20 Zentimeter tiefer und mit einem Meter Breite an.

Oft genügt schon eine Wassertiefe von 60 bis 80 Zentimeter, um ein Austrocknen oder Zufrieren zu verhindern. Seerosen gedeihen schon ab 30 Zentimetern.

Wirksamen Schutz bieten Umzäunungen. Allerdings müssen dafür bestimmte Kriterien, wie die Mindesthöhe von einem Meter, erfüllt werden. "Ein mangelhafter Zaun, der Sicherheit nur vortäuscht, ist keine Sicherheitsmaßnahme", sagte Dunzendorfer. Gitterkonstruktionen, die man unter der Wasseroberfläche montiert, sind eine gute Alternative für jene, die keinen Zaun wollen.

In Österreich ertrinken jährlich durchschnittlich 75 Menschen. In den Jahren von 2004 bis 2008 starben 24 Kinder unter fünf Jahren durch Ertrinken. Die aktuellsten Zahlen (2009) werden Ende Juni von der Statistik Austria bekanntgegeben.

 

Sauberkeit von Österreichs Badeseen leicht verbessert

Sieben Gewässer auf "roter Liste"

Brüssel (APA) - Die Sauberkeit der österreichischen Badeseen und Flussbäder hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert. Nach dem am Donnerstag von der EU-Kommission vorgelegten jährlichen Bericht zur Qualität der Badegewässer in Europa erreichten 2009 261 (97,0 Prozent) von 268 untersuchten Badeseen die hygienischen EU-Mindestvorgaben, 200 (74,6 Prozent) sogar die strengeren freiwilligen Leitwerte. In der gesamten EU verschlechterte sich die Qualität gegenüber dem Vorjahr: 95,6 Prozent der Küstengebiete und 89,4 Prozent der Binnengewässer erfüllten die Mindeststandards.

Ein Jahr zuvor hatten in Österreich noch 71,6 Prozent die strengeren EU-Leitwerte und 97,4 Prozent die verpflichtenden EU-Mindestvorgaben erfüllt. Wie auch im vergangenen Jahr gibt es die "rote Karte" für sieben Badeplätze in Österreich. Die höheren Messwerte seien auf starke Regenfälle und Überflutungen zurückzuführen, heißt es in dem Bericht der EU-Kommission.

Wie bereits im Vorjahr verfehlten auch heuer wieder das Langenloiser Flussbad am Kamp und die Donau bei Weißenkirchen (NÖ) die EU-Vorgaben. Neu in die "rote Liste" aufgenommen wurden der Heratingersee in Ibm und der Klaffer Badesee (OÖ), der Stausee Burg in Hannersdorf (Burgenland), der Furtnerteich in Mariahof und der Sulmsee in Tillmitsch (Steiermark).

Die größten Abweichungen von den verpflichtenden EU-Sauberkeitsstandards wiesen Lettland, Polen und Belgien auf. In Lettland entsprachen 45 Prozent der untersuchten Binnengewässer nicht den EU-Mindeststandards. In Polen erfüllten 14,2 Prozent nicht die Vorgaben und in Belgien verfehlten 13,1 Prozent die verpflichtenden Standards.

Die Küsten sind nach dem Bericht der EU-Kommission am saubersten in Slowenien, wo 100 Prozent im Einklang mit den strengeren Leitwerten waren. Besonders hoch ist die Qualität der Küstengewässer auch in Griechenland, wo 99,8 Prozent die strengen EU-Werte erfüllten. Allerdings wurden in Griechenland insgesamt 830 unvollständig untersuchte Gewässer in dem Bericht nicht berücksichtigt. Auch in Zypern erfüllten 99,1 Prozent der Küsten die strengsten Vorgaben.

"Durch die Rechtsvorschriften der EU und der Mitgliedstaaten hat sich die Qualität der Badegewässer in der EU in den letzten 30 Jahren erheblich verbessert, aber unsere Arbeit ist noch nicht abgeschlossen", erklärte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik. "Trotz der jahrzehntelangen hohen Qualität der Badegewässer müssen wir uns weiterhin bemühen, das Erreichte zu erhalten und zu verbessern." In den meisten Fällen sei schlechtes Abwasser-Management Ursache für die Verunreinigungen. Gegen zwölf EU-Staaten habe die EU-Kommission deshalb Verstoßverfahren eingeleitet.

 

VielfaltLEBEN

Die „Woche der Artenvielfalt" hat viele bewegt, es wurde geforscht, gewandert, entdeckt und gestaunt. Auch während des Sommers gibt´s mit vielfaltleben viel zu entdecken und zu erleben, denn die Allianz und das Gemeindenetz wachsen und zahlreiche PartnerInnen bringen ihre Ideen und Schutzprojekte in die Initiative für biologische Vielfalt ein.

Eine der Aktivitäten war das Kindercamp in Lunz am See, wo 12- bis 14jährigen Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Zentrums Wien-Zinckgasse gemeinsam mit verschiedenen Institutionen in Lunz am See auf Naturentdeckungsreise gingen. „Unter jedem Kiesel und hinter jeder Flussbiegung der Ybbs warteten schwimmende, krabbelnde und fliegende Flussbewohner darauf, entdeckt zu werden!", freut sich Manuel Hinterhofer vom ÖFV über den Erfolg der Veranstaltung.

 

Danube Challenge 2010 – 500 Jugendliche beim Wettkampf für die Donau


Die mittlerweile zur Tradition gewordene „Danube Challenge“ machte heuer Station im Nationalpark Donauauen und in Engelhartszell / OÖ. In den vergangenen Jahren wurde eine Schifffahrt auf der Donau organisiert, heuer gab es zwei Aktionstage für noch mehr SchülerInnen als je zuvor. Die Danube Challenge, die auf Initiative des Lebensministeriums und Coca-Cola Österreich bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, ist ein Wettbewerb für SchülerInnen, der den nachhaltigen Umgang mit unseren Flüssen und Bächen über sogenannte „Challenges“ vermittelt.

Danube Challenge 2010

Über 500 SchülerInnen nahmen an der Danube Challenge 2010 teil. Die Qualifikation zu Teilnahme erfolgte über einen Trinkpass mit den besten Zeichnungen zum Hundsfisch. Diese wird es in Kürze auch als Sonderbriefmarke geben. Geboten wurde den Jugendlichen an beiden Standorten ein actionreiches, informatives Programm zur Donau, das von Tümpeln, Klettern, Basteln, Zillen fahren, Donauquiz, Besuch des Hauses am Strom bis hin zur Aufnahme von „Danube-Rap-Songs“ reichte. Besonders attraktiv im strömenden Regen im Nationalpark Donauauen ein Spinnennetzklettern und in Engelhartszell die „Fischstation“, wo die Jugendlichen Fische aus der Donau kennenlernen und berühren konnten, unter anderem einen 20 kg schweren Karpfen! Gewonnen hat im Nationalpark Donauauen das Team BG Boehaavegasse aus Wien, in Engelhartszell das Team aus der HS in Oberneukirchen. Prominente Unterstützung erhielten die Kids vom Schwimmstar Mirna Jukic und vom Marathonläufer Günther Weidlinger.

Danube Challenge 2010

„Mein besonderes Anliegen ist es, Jugendliche vermehrt an unsere Flüsse zu bringen und ihnen über Erlebnis und Spaß den Fluss als Natur- und Erholungsraum wieder schmackhaft zu machen“ unterstreicht Umweltminister Berlakovich das Engagement des Lebensministeriums.

Informationen und weitere Fotos/Videos rund um die Danube Challenge 2010 auf www.generationblue.at

 

Mag. Susanne Brandstetter

Sektion Wasser

Neues Kleinwasserkraftwerk der Bundesforste an der Kainischtraun

Foto: APA/OTS Franz Neumayr: Nike Berlakovich (links), Bundesforste Vorstand Georg Schöppl

Das Kleinwasserkraftwerk der österreichischen Bundesforste an der Kainischtraun geht in Betrieb und das mit höchsten ökologischen Standards.

Umweltminister Niki Berlakovich hat heute das neue Kleinwasserkraftwerk der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) an der Kainischtraun in Pichl-Kainisch bei Bad Aussee eröffnet. „Diese neu errichtete Wasserkraftanlage der ÖBf ist ein absolutes Vorzeigeprojekt, bei dessen Errichtung gleichzeitig der ökologische Zustand der Kainischtraun nachhaltig verbessert wurde. Es ist ein Beweis dafür, dass man ökologische Ansprüche mit ökonomischem Nutzen verbinden kann. Wir brauchen erneuerbare Energie, wir brauchen aber auch Lebensräume für den Erhalt unserer Artenvielfalt“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Eröffnung der Anlage. „Das neue Kraftwerk“, freut sich Bundesforste-Vorstand Georg Schöppl, „wird zukünftig 2.800 Haushalte mit Strom aus erneuerbarer Energie versorgen. Rund 8.000 Tonnen an CO2-Emissionen können dadurch eingespart werden. Es liegt in unserer Verantwortung, das Kraftwerk in ökologisch vorbildlicher Bauweise zu errichten. Umfangreiche naturschutzfachliche Maßnahmen haben das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung begleitet.“

Höchste ökologische Standards

Die Fischaufstiegshilfe ist das Herzstück in Sachen Ökologie. Auf dieser Fischtreppe können die Fische den Fluss durchgängig passieren, der Genaustausch ist möglich. garantiert. Ein Altarm wurde angebunden, das Ufer wurde mit regionstypischen, heimischen Gehölzen wie Wildkirsche, Esche und Ahorn renaturiert.

Bundesforste unterstützen erneuerbare Energien

Das neue Kleinwasserkraftwerk wird zukünftig 12,5 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen und ist bereits das dritte Kleinwasserkraftwerk der Bundesforste.In Dienten (Salzburg) entsteht das vierte Kleinwasserkraftwerk der Bundesforste.

Pressefotos unter www.bundesforste.at

Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste
Bernhard Schragl, Pressesprecher
Tel. 02231-6000-2120
E-Mail: bernhard.schragl@bundesforste.at