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Vorsorgen

VOR SORGEN ‚TATENBANK‘:
Praxisbeispiele aus ganz Österreich

Um das Vorgehen beim Prüfen, Sanieren und Erhalten der Trinkwasser- und Abwassersysteme greifbar zu machen, finden Sie in dieser Rubrik mehr als 30 Fallbeispiele zum Thema VOR SORGEN aus ganz Österreich.

Unter dem Schlagwort ‚TATENBANK‘ werden die Beispiele nach sechs thematischen Schwerpunkten gegliedert und zeigen, was verschiedene österreichische Gemeinden, Verbände und Wassergenossenschaften bereits für den Erhalt ihrer Trinkwasser- und Abwassernetze geleistet haben.

Kontroll- und Sanierungsabschnitte Amstetten Bild: Amstetten

Sanierung nach Plan

Für Leitungsnetzbetreiber macht sich ein vorausschauender Plan für das Prüfen, Sanieren und Erneuern der Trinkwasser- und Abwassernetze schnell bezahlt.

Baustelle_shutterstock Bild: shutterstock

Der beste Sanierungszeitpunkt

Leitungssysteme haben aufgrund von Materialabnutzung und -alterung sowie durch äußere Belastungen eine beschränkte Lebensdauer. Es gilt die Devise „Lebensdauer nutzen, aber nicht überstrapazieren.“

Grabungsarbeiten in der Salzburger Altstadt (C) Riebler Bild: Salzburg AG

Wahl der technischen Lösung

Keine Leitung hält ewig, irgendwann kommt der Zeitpunkt für eine Sanierung oder Erneuerung. Dafür gibt es grundsätzlich zwei Techniken: die offene Bauweise, bei der man den Boden aufgräbt, um zum kaputten Rohr vorzudringen, und das grabenlose Bauen, bei dem großteils ohne offene Baugruben unterirdisch saniert wird.

Integierte Sanierungskonzepte für Hausanschlussleitungen (C) Andorf Bild: Andorf

Integrierte Sanierungskonzepte für Hausanschlussleitungen

Hausanschlussleitungen haben einen hohen Anteil an der Gesamtlänge der Trinkwasser- und Abwassernetze. Im Gegensatz zu den öffentlichen Netzen sind diese aber in privatem Eigentum.

(C) Fotolia.com Bild: Fotolia.com

Finanzierung und Gebührenpolitik

Beim Erhalt von Leitungssystemen spielt die Finanzierung und eine langfristige und nachhaltige Gebührenpolitik eine wichtige Rolle. Wer seine Investitionen und Kosten langfristig plant und errechnet, kann auf dieser Basis auch eine kostendeckende Gebührengestaltung schon für Jahre im Voraus fixieren.

Wiener Wasser setzt auf eine offensive Kommunikationsstrategie (C) Wiener Wasser Bild: Houdek/Wiener Wasser

Kommunikation mit der Bevölkerung

Der Großteil der Arbeit bei der Erhaltung der Netze erfolgt unterirdisch und damit außerhalb der direkten Wahrnehmung. Umso wichtiger sind eine aktive Gestaltung der öffentlichen Wahrnehmung und eine Information der Bevölkerung über die Tätigkeiten und Aufgaben der Netzbetreiber.