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Vorsorgen

Der Vorsorge-Check für Kanal und Trinkwassernetze

Der Schnelltest für Gemeinden,Verbände und Genossenschaften ist HIER Online

Seit März 2013 können Gemeinden und Verbände mithilfe eines praktischen Online-Schnelltests den Reinvestitionsbedarf für das eigene Leitungsnetz (Kanal + Trinkwasser) für die kommenden 10 Jahre ermitteln und bewerten. Dazu müssen lediglich Netzlänge, voraussichtliche Erneuerungskosten je Laufmeter, Alter des Leitungsnetzes sowie verwendete Baumaterialien und Bauweisen in einem groben Überblick eingegeben werden. Je genauer die eingegebenen Daten sind, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis. Aber schon nach Eingabe einiger weniger Daten erhält man ein Rechenergebnis und kann die eigenen Planungen für die Netzerneuerung mit wissenschaftlich fundierten Mittelwerten vergleichen.

Noch einfacher geht das für jene Gemeinden, die sich schon an der Investitionskostenerhebung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Jahr 2012 beteiligt haben. Diese Daten können nämlich durch die Gemeinden ohne neuerliche Eingabe weiter verwendet werden: Ein erstes Bewertungsergebnis kann dann (ausschließlich) durch die jeweilige Kommune sofort eingesehen werden. In Folge kann das Ergebnis mit zusätzlichen Eingaben ergänzt und verfeinert werden. Der dazu benötigte Zugangslink wurde via E-Mail an die beteiligten Gemeinden und Verbände verschickt.

Mit einer Punkteskala kann man des Weiteren feststellen, wie angemessen die geplanten Investitionen in Relation zum Zustand des jeweiligen Netzes sind und wie gut es um Betrieb und Wartung der Anlagen steht.

Zusätzlich dazu kann das Ergebnis der eigenen Berechnung anonymisiert mit den Berechnungsergebnissen anderer Gemeinden und Verbände verglichen werden.

In Summe liefert dieser Online-Schnelltest anhand wissenschaftlich fundierter Mittelwerte eine erste Abschätzung, wie groß und akut der Handlungsbedarf für das eigene Netz ist. Natürlich kann dieses praktische Online-Werkzeug nicht die nötigen genauen Netz-Untersuchungen vor Ort (z.B. mittels Kamera-Befahrung im Kanal oder durch Druckmessung bei Wasserleitungen) und den Aufbau eines Leitungsinformationssystems ersetzen. Erst dadurch können exakt jene Netzteile ermittelt werden, die in den nächsten Jahren erneuert werden müssen.

Der Vorsorge-Check wurde unter fachlicher Beratung der Technischen Universität Graz (für den Bereich Trinkwasser) und der Universität für Bodenkultur (für den Bereich Kanal) entwickelt und wird als Teil der Initiative VOR SORGEN umgesetzt. Mit VOR SORGEN treten ÖWAV und ÖVGW zusammen mit Städte- und Gemeindebund, allen Bundesländern und dem  Ministerium für ein lebenswertes Österreich für den Erhalt der Trink- und Abwassernetze in Österreich ein.

Das Tool wurde 2014 überarbeitet, die neue Version ist Ende Juni 2014 online gegangen.

ZUM VORSORGE-CHECK: vorsorgecheck.wasseraktiv.at

Eine praktische Bedienungsanleitung für den VORSORGE-Check finden sie HIER.

 

 

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