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DI(FH) Thomas Sonnleitner | 03. Jul 2009 | 17:20
Fisch sein in unseren heutigen Fließgewässern ist kein Honiglecken. Ob Häckselmaschinen auf dem Weg flußabwärts oder unaufsteigbare Hindernisse, und dann auch noch die extremen Streß- und Letalfaktoren Sunk und Schwall sowie im Sommer Sauerstoffarmut durch erhöhte Wassertemperaturen. Es ist sehr positiv zu werten, daß die WRRL gerade für die Tiergruppe Fische einige Verbesserungen bringen wird. Allerdings dürfen die Maßnahmen nicht bei der Wiederherstellung des Fließgewässerkontinuums enden. Vielmehr muß auch im Bereich Sohlstruktur und Uferstruktur morphologisch eingegriffen werden, damit auch die Fischbrut bzw. anspruchsvollere Fischarten wieder artgerechte Lebensbedingungen vorfinden. In der WRRL werden an Wirbeltieren leider nur die Fische berrücksichtigt. Ich möchte hiermit an die verantwortlichen Behörden die Anregung richten, nicht auch auf andere wassergebundene Tiergruppen zu vergessen. Im Rahmen von Strukturmaßnahmen muß unbedingt auch auf Amphibien und wasserlebensraumgebundene Vogelarten gedacht werden. Also Uferandstreifen und Auen neu schaffen !!!