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DI(FH) Thomas Sonnleitner | 03. Jul 2009 | 20:22
Zum Thema Seen möchte ich den zuständigen Behörden mitteilen: Stehende Oberflächenwasserkörper sind heutzutage in den meisten Fällen intensiv genutzt. Entweder als Badesee, oder im Winter zum Eislaufen oder sind stark mit Hütten als Wochenendziel verbaut. Sehr häufig haben Seen einen hohen Wert für die Wasservögel. In Zukunft wäre es wünschenswert nicht die gesamte Seefläche mit angrenzenden Ufern für die Freizeitnutzung des Menschen freizugeben sondern, See-Ufer-Abschnitte verbindlich für die Natur zu reservieren. Besonders wären größere Flachwasserbreiche, die zu schaffen wären. Solche flächendeckende Maßnahmen an den stehenden Gewässern wären ein wesentlicher Beitrag den Verlust an Biodiversität bis 2010 zu stoppen. Speziell im Falle von Schottergruben, die nicht weiter ausgebeutet werden, sollten nicht standardmäßig zum Badesee werden sondern zum Biotop erklärt werden. Beispiel: Tilmítscher Schotterteiche bei Leibnitz nach Beendigung der Nutzung, denn diese Teiche haben einen nachweislichen Wert als Rastplatz für die verschiedensten Wasservögel.