Unser Fotograf des Monats November ist Michael Sroka. Schon seit vielen Jahren hält er besondere Momente mit der Kamera fest – doch so richtig leidenschaftlich wurde seine Fotografie vor rund zwölf Jahren.

Zu Beginn zog es ihn vor allem zu Lost Places: stillgelegte Gebäude, verlassene Räume und Orte, die Geschichten in sich tragen. „Diese vergessenen Plätze hatten etwas Faszinierendes“, erzählt Michael – „eine Mischung aus Stille, Geschichte und Vergänglichkeit.“ Mit der Zeit jedoch verschob sich sein Fokus. Durch Urlaube und Reisen entdeckte er die Landschaftsfotografie, die heute den größten Teil seines Schaffens ausmacht.

Mindestens viermal im Jahr nimmt Michael sich eine Auszeit und reist für mehrere Tage in die Alpen – nur er, seine Kamera und die Natur. Diese Trips beschreibt er als „die besten Tage meines Jahres“. Was ihn antreibt? Die Möglichkeit, abzuschalten und vollkommen im Augenblick aufzugehen. „Beim Fotografieren befinde ich mich wie in einer eigenen Welt“, sagt er. Gleichzeitig führt ihn die Fotografie immer wieder an beeindruckende Orte, die er ohne Kamera vielleicht nie entdeckt hätte.

Auf die Frage nach seinem Lieblingsmotiv kann Michael nur lächeln: „Kein spezielles – dafür gibt es einfach zu viele großartige Orte.“ Mal sind es weite Panoramen, mal faszinierende Lichtstimmungen, mal der Moment, in dem Wasser still genug wird, um die Welt zu spiegeln. Jedes Bild entsteht aus Neugier, Geduld und dem Blick für das Besondere.

Für Michael ist Fotografieren weit mehr als ein Hobby: Es ist ein bewusstes Erleben, ein Innehalten, ein Eintauchen. Seine Bilder zeigen Landschaften in ihrer kraftvollen Ruhe und erinnern daran, wie wohltuend Natur sein kann.

Mehr von Michaels wunderschönen Bildern findet ihr auf seinem Instagram Account!

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