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Vorsorgen

Offene Bauweise

Der Boden wird auf der gesamten Länge des betroffenen Abschnittes geöffnet, die schadhaften Leitungen/Rohre werden ausgetauscht. Anschließend wird neues Verfüllmaterial eingebracht und die ursprüngliche Oberfläche (Straße, Wiese, Gehsteig) wieder hergestellt. Während der Bauarbeiten wird der Boden mehrmals verdichtet, damit wird eine stabile Lage der Leitungen garantiert.

Bei der Planung von Sanierungen mittels offener Bauweise müssen folgende Punkte berücksichtig werden:

  • Offene Verfahren sind in manchen Situationen aufwendiger und nehmen mehr Zeit in Anspruch als grabenlose Techniken.
  • Die Umwelt und die unmittelbare Umgebung (z.B. Wohngebiete und Straßen) der Baustelle werden erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
  • Bei schlechtem Wetter können sich die Arbeiten verzögern.


Verglichen mit grabenlosen Techniken spricht jedoch für die offene Bauweise, dass man einen guten Überblick über die genaue Lage der Leitungen und die Beschaffenheit des Bodens (Verdichtung) bekommt. Für Änderungen der Leitungsdimension, vor allem das Verlegen von größeren Leitungen, bietet sich die offene Bauweise ebenfalls an, da bei grabenlosen Verfahren nur ein beschränkter Spielraum besteht. Außerhalb von Ballungsräumen und bei nichtverbauten Oberflächen ist die offene Bauweise ebenfalls eine gute Lösung.


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