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Vorsorgen

Grabenloses Bauen

Beim Einsatz von grabenlosen Techniken bleibt der Boden großteils geschlossen. Über zwei Öffnungen (vor und nach der schadhaften Stelle) wird der Zugang zur Leitung ermöglicht. Mittels verschiedener technischer Verfahren können neue Rohre oder Rohrteile direkt in das alte Rohr eingebracht werden. Andere erdverlegte Leitungen werden durch diese Verfahren nicht beeinträchtigt.


Im Gegensatz zur offenen Bauweise können grabenlose Verfahren in bestimmten Situationen einen enormen Zeitvorteil bringen. Die Bauarbeiten können weitgehend witterungsunabhängig durchgeführt werden. Die Beeinträchtigungen an der Oberfläche (z.B. Verkehr) halten sich zudem in Grenzen, da die Straße intakt bleibt.


Grabenlose Verfahren sind jedoch nicht bei jeder Baustelle von Vorteil. Wird nur ein Teil des Bodens geöffnet, kann die genaue Lage des Rohres nicht eindeutig bestimmt werden. Die Verdichtung des Bodens über der Leitung kann ebenfalls nicht begutachtet werden. Bei Arbeiten in dicht besiedelten Gebieten können grabenlose Verfahren auch schnell aufwendig werden, da bei jedem Hausanschluss und jedem Formstück aufgegraben werden muss.

  • Einlaufsanierung im Rohr. Bild: (c) Strabag
  • Roboter mit Fräswerkzeug fräst einen Schlitz. Bild: (c) Strabag
  • Fräswerkzeug zur Korrektur von unebenen Zuläufen im Rohr. Bild: (c) Strabag
  • Fräswerkzeug zur Korrektur von unebenen Zuläufen im Rohr. Bild: (c) Strabag
  • Kurzrohrrelining. Bild: (c) Strabag
  • Kurzrohr-Relining (c) Strabag
  • Schlauchliner - Einzug ins Rohr (c) Strabag
  • Schlauchliner - Aushärtung. Bild: (c) Strabag