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TATENBANK

Systeme prüfen

Um Schäden im Leitungsnetz frühzeitig zu erkennen, ist eine regelmäßige Inspektion des Systems erforderlich. Dafür gibt es bei Trinkwassernetzen und Abwasserkanälen unterschiedliche Überprüfungsmethoden. Im Kanalnetz sind TV-Inspektionen mit speziellen Kanal-TV-Robotern möglich. Bei Trinkwassernetzen ist z.B. eine Überwachung der Verbrauchsmengen sinnvoll. Ungewöhnlich hohe Verbrauchsmengen geben Auskunft über undichte oder schadhafte Stellen.

 

Wien Kanal

  • Kanal-TV-Roboter: Kamerabefahrungen
  • Von dem rund 2.400 Kilometer langen Wiener Kanalsystem können rund 640 Kilometer aufgrund ihrer geringen Größe nicht begangen werden.
  • Einsatz von 5 Kanal TV-Robotern (360° Panorama Kamera für Live-Bilder und dreidimensionale Video- Aufnahmen)
  • Die Daten werden dabei vom „Kanal Roboter“ direkt in das Kanalnetz-Informationssystem von Wien Kanal eingespielt.
  • Techniker bewerten dann die Schäden nach dem Schulnotensystem und arbeiten ein Sanierungsprogramm aus.

Kanal-Roboter werden für die optische Inspektion und für Reparaturarbeiten im Rohr eingesetzt.

Bild © F. Matern / Wien Kanal

Wien Kanal

Daten zum Versorgungsgebiet:

1,8 Mio. Einwohner

Netzlänge Kanal:

2.400 km

Kontakt für Rückfragen:

Ing. Josef Gottschall

Wien Kanal

josef.gottschall@wien.gv.at

01/4000-30021

 

Bregenz

  • Computergestützte Schachtvermessungen und Inspektion
  • Ausgangslage: Aufbau eines digitalen Kanalkatasters ab 2001
  • Neben der Überprüfung der Leitungen mittels Kanal TV wurden auch die Kanalschächte als Schnittstelle zur oberirdischen Infrastruktur mithilfe eines eigens dafür entwickelten computergestützten Messsystems erfasst.
  • Das System besteht aus einem Inspektionsfahrzeug und einem Vermessungsroboter. Mithilfe einer hochauflösenden Kamera und einem Lasermess-System können 3D-Darstellungen von Schächten mit genauen Zustandsdaten erstellt werden.
  • Mit der Messung finden auch Schachtinspektionen statt - Schadensbilder werden erfasst und Schachtberichte

Kanalschächte sind die Schnittstelle zur oberirdischen Infrastruktur und werden in Bregenz mithilfe spezieller Messsysteme erfasst. © BODEMANN GmbH

Kanalschächte sind die Schnittstelle zur oberirdischen Infrastruktur und werden in Bregenz mithilfe spezieller Messsysteme erfasst. © Bodemann GmbH

Bregenz

Daten zum Versorgungsgebiet:

29.000 Einwohner

Netzlänge Kanal:

150 km

Kontakt für Rückfragen:

Gernot Schertler

Amt der Landeshauptstadt Bregenz - Tiefbau

gernot.schertler@bregenz.at

05574/410-1331

 

Wasserverband Grazerfeld Südost

  • Überprüfung der Nachtminima
  • Seit 2014 erfolgt im Wasserverband eine laufende Beobachtung der Nachtminimumeinspeisung.
  • Diese Methode basiert darauf, dass der Wasserverbrauch in den Nachstunden zwischen 01:00 und 04:00 Uhr in der Regel am geringsten ist. 
  • Wenn bei der Messung plötzliche Abweichungen vom Grundverbrauch verzeichnet werden, ist das ein Hinweis auf Lecks und Wasseraustritte.

Reduktion von Wasserverlusten nach Leckortung

Reduktion der Wasserveruste nach Leckortung (C) WV Grazerfeld Südost

Wasserverband Grazerfeld Südost

Daten zum Versorgungsgebiet:

18.717 Einwohner

Netzlänge Trinkwasser:

373 km

Kontakt für Rückfragen:

Ing. Dietmar Luttenberger

Wasserverband Grazerfeld Südost

luttenberger@wasserverband.at

0664/88 929 500

 

Mödling

  • Durchflussmessungen wegen Fremdwasserproblematik
  • Ausgangslage: hoher Anteil von Fremdwasser (v.a. durch Grundwassereintritt) im Schmutzwassersystem
  • Um die Bereiche mit der höchsten Sanierungspriorität zu finden, wurden u.a. Durchflussmessungen durchgeführt.
  • Ein mobiles Messsystem misst dabei im Kanal den Durchfluss und den Füllstand. So können Gebiete eingegrenzt werden, wo besonders viel Fremdwasser eintritt.

Mit einem mobilen Messgerät werden Füllstände und Durchfluss gemessen. (C) Mödilng

Reduktion der Wasserveruste nach Leckortung (C) WV Grazerfeld Südost

Mödling

Daten zum Versorgungsgebiet:

23.535 Einwohner

Netzlänge Kanal:

112 km

Kontakt für Rückfragen:

Friedrich Panny

Bauamt Mödling

bauamt@moedling.at

02236/400-504

 

Gemeindeverband Wasserversorgung Wolkersdorf-Pillichsdorf

  • Leck-Ortung mittels „Korrelator“
  • „Leckgeräusch“: Wenn es ein Leck in einer Leitung gibt, so werden die Schwingungen, die das austretende Wasser verursacht, durch das Rohr und das darin befindliche Wasser weitergeleitet.
  • Der Gemeindeverband Wasserversorgung Wolkersdorf-Pillichsdorf überprüft seine Hauptwasserleitung mithilfe eines s.g. „Korrelators“ auf solche Leckgeräusche.
  • Dabei werden in dem Bereich, wo das Leck vermutet wird, an zwei Messpunkten Sensoren angebracht – sie nehmen das Leckgeräusch auf und übertragen es an den Korrelator. Dieser kann anhand der unterschiedlichen Laufzeiten des Geräuschs die genaue Lage der Wasseraustrittsstelle errechnen.

 


Gemeindeverband Wasserversorgung
Wolkersdorf-Pillichsdorf

Daten zum Versorgungsgebiet:

9.200 Einwohner

Netzlänge Trinkwasser:

92 km

Kontakt für Rückfragen:

Christian Weber

Gemeindeverband Wasserversorgung
Wolkersdorf-Pillichsdorf

weber@wasserversorgung-wp.at

02245/2450-12

 

 

  • Kanal-Roboter werden für die optische Inspektion und für Reparaturarbeiten im Rohr eingesetzt. (C)...
  • Kanalschächte sind die Schnittstelle zur oberirdischen Infrastruktur und werden in Bregenz mithilfe...
  • Um Gebiete mit höherer Sanierungspriorität einzugrenzen, werden in Mödling Durchflussmessungen...
  • Ein mobiles Messgerät misst den Füllstand und den Durchfluss. (C) Mödling