Zahlen

TRINKWASSER

Über eine zentrale Wasserversorgung gelangt qualitativ hochwertiges Trinkwasser in die Haushalte. Bis das Trinkwasser aus dem Wasserhahn sprudelt, war es über ein weit verzweigtes, unterirdisches Leitungsnetz unterwegs.

  • 79.440 Kilometer öffentliche Trinkwasserleitungen in Österreich
  • Seit 1959 wurden 14,4 Milliarden Euro in die Wasserversorgung investiert, und zwar für die Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Verteilung des Wassers.
  • Etwa 90 Prozent der Haushalte, das sind rund 1,4 Millionen Hausanschlüsse, sind an das öffentliche Netz angeschlossen.
  • Das Trinkwasser wird über Brunnen bzw. Quellfassungen gewonnen.
  • Mehr als 3.000 ArbeiterInnen und Angestellte sind bundesweit in der Wasserversorgung tätig; hinzu kommen viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen.
  • Die Wasserverluste aus dem Rohrnetz bewegen sich in einem
    Bereich von durchschnittlich 11 Prozent.

Weiter zu den Schäden, die bei Trinkwasserleitungen entstehen können

Wissensflut TV – Episode Trinkwasser Generation Blue unterstützt die Initiative VOR SORGEN

 

KANAL

 

Mehr als 95 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen, das ist ein sehr hoher Versorgungsgrad. Ein hundertprozentiger Anschlussgrad an öffentliche Entsorgungsnetze ist aufgrund der österreichischen Topographie und damit verbundener Demografie – man denke nur an Streulagen oder (vor)alpines Gebiet – unrealistisch.

  • Das öffentliche Kanalnetz misst insgesamt 93.300 Kilometer.

  • Die Abwässer werden in über 1.869 kommunalen Anlagen und tausenden Kleinklärlagen gereinigt und behandelt.

  • Seit 1959 wurden rund 49,7 Milliarden Euro in die Abwasserentsorgung investiert.  70 bis 80 Prozent davon flossen direkt in den Netzausbau.

  • Auch ein aktuell gutes Netz kann zum Problemfall werden, wenn die regelmäßige Wartung bzw. Sanierung vernachlässigt oder gar ausgesetzt wird. Das System zu kennen, seine möglichen Schwachstellen im Auge zu behalten und auf Schadensfälle vorbereitet zu sein, ist daher wichtig.

  • Schäden im Abwassernetz können im Extremfall rasch  unangenehme Folgen haben: Rückstau, Überschwemmung, Geruchsbelästigung und eine für Mensch und Umwelt gefährliche Kontaminierung der Böden und des Grundwassers.

In großen Städten und Gemeinden mit hoher Bevölkerungsdichte und großem Verkehrsaufkommen wirken sich Leitungsgebrechen schnell auf andere Infrastrukturbereiche aus: z.B. Straßensperren wegen Wasserrohrbrüchen oder Kanalarbeiten zur Hauptverkehrszeit. Die Anzahl der Betroffenen bei großen Schäden ist in dicht besiedelten Gebieten ungleich höher.
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