Benutzen Sie die Hilfslinks zum Navigieren in diesem barrierefreien Dokument.

Zurück zur Übersicht

So funktioniert der Wasserkreislauf

Auf unserer Erde gibt es rund 1 458 703 000 Kubikkilometer Wasser in seinen 3 Aggregatzuständen: Flüssig (Seen, Flüsse, Meer,…), Gasförmig (Wasserdampf, Wolken,…) und Gefroren (Schnee, Gletscher,…). 71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, davon sind aber nur knapp 2 Prozent Süßwasser. Wasser kann sich weder vermehren noch kann es weniger werden, es kann nur seinen Aggregatzustand und seinen Standort ändern.  Man bezeichnet das als den sogenannten „Wasserkreislauf“.

Es beginnt damit, dass Wasser aus dem Meer oder anderen Gewässern verdunstet und so in die Atmosphäre gelangt. Dort sammelt sich der Wasserdampf und wird als Wolke sichtbar. Irgendwann fällt das Wasser dann als Tau, Regen, Schnee oder Hagel wieder auf die Erdoberfläche zurück.

Auf der Erdoberfläche angekommen versickert das Wasser meist sofort in den Boden. Dieser filtert es und das gereinigte Wasser sammelt sich im Boden über einer Wasserundurchlässigen Schicht. Nun ist es sogenanntes Grundwasser, welches mit Hilfe von Brunnen wieder an die Oberfläche gebracht wird, wo es zunächst in Wasserwerke geleitet wird. Von dort aus wird das Wasser dann die Haushalte verteilt, wo es für alles Mögliche genutzt  wird: trinken, kochen, abwaschen, duschen, usw. Ein Mensch in Österreich benötigt  täglich ungefähr  135 Liter Wasser. 44 Liter zum Duschen/Baden, 40 Liter für die Toilettenspülung, 15 Liter fürs Wäschewaschen, 13 Liter zum Putzen, 9 Liter für persönliche Hygiene, 9 Liter zum Geschirrspülen, 4 Liter zum Kochen/Trinken und 4 Liter für den Sonstigen verbraucht. Das verbrauchte Wasser landet daraufhin in der Kanalisation, von dort wird es weiter in eine Kläranlage geleitet. Dort durchfließt es mehrere, aufwendige Stufen der Reinigung, bevor es dann in einen Bach oder Fluss geleitet wird. Dort verdunstet es wieder und der Kreislauf beginnt von neuem.