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Der Wassergüte Jahresbericht 2014-2016

Seit 1991 werden Österreichs Gewässer auf ihre Eigenschaften und chemische Inhaltsstoffe untersucht. Jeweils drei Jahre lang prüft man die Wasserqualität der heimischen Grund- und Oberflächengewässer. Der aktuelle Jahresbericht gibt einen detaillierten Einblick über die Messungen von 2014 bis 2016. Die Messungen erhebt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus in enger Zusammenarbeit mit den Ämtern der Landesregierungen und dem Umweltbundesamt.

Grundwasser

An insgesamt 1.974 Messstellen wird die Qualität unseres Grundwassers bis zu vier Mal pro Jahr überprüft. Die Ergebnisse sind durchwegs positiv. Die vorgegebenen Grenzwerte für verschiedenste chemische und physikalisch-chemische Untersuchungsparameter sind in einem Großteil der Fälle deutlich unterschritten worden. Eine Bedrohung für die Qualität des Grundwassers stellt hauptsächlich die Kombination aus landwirtschaftlicher Bewirtschaftung an Standorten mit teilweise sehr durchlässigen Böden, aber gleichzeitig geringen Niederschlagsmengen, dar. In solchen Regionen treten dadurch Belastungen mit Nitrat auf. Im Vergleich zu früher sind diese belasteten Gebiete aber rückläufig.

Fließgewässer und Seen

Die Anzahl der Messstellen an Fließgewässern sind im Jahr 2016 von 76 auf 100 erhöht worden. Damit stehen einerseits mehr Gebiete unter Beobachtung, andererseits lassen sich damit langfristig auch mögliche Auswirkungen der Klimaveränderung auf unsere Gewässer erfassen. Circa drei Viertel der Messstellen halten die Richtwerte bezüglich der allgemeinen physikalisch-chemischen Parameter ein. Mehr als die Hälfte der Messstellen weisen biologisch einen zumindest guten Zustand auf.

Bei den Seen hat man lediglich für den Ossiacher See in Kärnten ein mäßiger Zustand entsprechend dem Phytoplankton ermittelt.

Darüber hinaus enthält der aktuelle Wassergüte Jahresbericht auch viele weitere detaillierte Informationen zur Qualität österreichischer Gewässer, zum Isotopenschutz, zum Grundwasseralter, zur Grundwasser „watch list“, ein Pilotprojekt auf Basis einer freiwilligen Schadstoffüberwachungsliste und vieles mehr.

Den ganzen Bericht gibt es hier zum Download:  

https://www.bmnt.gv.at/wasser/wasserqualitaet/jahresbericht_2014-2016.html