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Schulklassen haben „Power to Change“

Zehn Schulklassen haben dieses Jahr bei dem EU-Projekt „Power to change“ mitgemacht. Die Schüler und Schülerinnen beobachteten anhand von so genannten „Klimazeugen“ den Klimawandel und dokumentierten ihre Arbeit. Auf einer Stoffbahn wurden die Ergebnisse festgehalten und am Ende des Jahres werden sie auf einer Ausstellung präsentiert.

Klimazeugen veranschaulichen den Klimawandel

Neben dem Gletscher Pasterze haben sich die Klassen eine Vielzahl an Klimazeugen ausgewählt. Diese können beispielsweise bestimmte Tierarten oder auch Obst- oder Gemüsesorten sein.

Jede Klasse hat sich ihren Klimazeugen selbst ausgesucht, die Schüler und Schülerinnen erzählen ihre Geschichte und arbeiteten heraus, wie sich der Klimawandel auf ihren jeweiligen Klimazeugen auswirkt. Für die Dokumentation auf Stoff hat man sich aufgrund von Nachhaltigkeit entschieden.

Klimazeugen Triglav und Pasterze

Das slowenische Gymnasium in Klagenfurt hat die Pasterze zu ihrem Klimazeuge gewählt. Die Pasterze ist mit etwa 8 Kilometer der längste Gletscher in Österreich. Die Klasse arbeitete mit einem Gymnasium in Ljubljana zusammen, das Projekt ist ein länderübergreifendes. Das Gymnasium aus Slowenien berichtete über den Triglav, den größten slowenischen Gletscher. Anschließend wurden die Informationen über die beiden Gletscher miteinander verglichen.

Die Pasterze verliert laufend an Größe, allein letztes Jahr ist sie um 60 Meter geschrumpft. Im Vergleich zu 2005 verlor sie 600 Meter. Die Gletscherzunge fließt nicht mehr, sie zerbricht in Einzelteile. Am Fuße des Gletschers beginnen sich Lärchen anzusiedeln, dies ist eine Folge des Klimawandels. Aufgrund des Temperaturanstiegs klettert die Baumgrenze immer höher.

Wanderausstellung in Schulen

In der Zwischenzeit ist die Stoffbahn fertiggestellt und die zehn Projekte sind abgeschlossen. Doch das Projekt soll weitergeführt werden, es ist eine laufende Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich auch nach ihrer Arbeit weiterhin mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Ende des Jahres soll der Stoff in einer Wanderausstellung gezeigt werden. Die Ausstellung wird dann von Schule zu Schule gereicht und die Ergebnisse des Projekts präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler können so zeigen, dass sie sich hautnah mit den Folgen des Klimawandels auseinandergesetzt haben.