„Feuchtgebiete bewahren – unser gemeinsames kulturelles und natürliches Erbe“ – unter diesem Motto steht der Weltfeuchtgebietstag am 2. Februar 2026.🌍💧

Es erinnert uns daran, wie eng unsere Geschichte und unsere Natur mit dem Wasser verbunden sind. In diesem Jahr gibt es zudem einen besonderen Grund zum Feiern: Das Ramsar-Abkommen zum Schutz dieser Lebensräume wird 55 Jahre alt.

Ein wichtiger Teil unserer Natur

Moore und Auen gehören zu Österreich wie die Berge und Seen. Doch sie sind weit mehr als nur schöne Naturräume: Moore sind wahre Klima-Wunder. Obwohl sie nur einen kleinen Teil der Fläche einnehmen, speichern sie doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Für uns in Österreich bedeutet das: Gesunde Moore sind ein natürlicher Schutzfaktor für unser Klima.

Gleichzeitig wirken sie wie riesige Schwämme. Sie speichern Wasser, wenn es viel regnet, und geben es in trockenen Zeiten langsam wieder ab. Das hilft dabei, den Wasserhaushalt in der Region stabil zu halten und ist ein natürlicher Rückhalt bei starken Regenfällen.

Lebensräume für die Zukunft erhalten

Damit diese wertvollen Orte auch weiterhin ihre Aufgaben erfüllen können, braucht es Aufmerksamkeit und Pflege. Rund 40 % aller Tier- und Pflanzenarten weltweit sind in Feuchtgebieten zu Hause – bei uns sind das zum Beispiel der seltene Moorfrosch oder der fleischfressende Sonnentau.

Der Schutz unserer Moore und Auen bewahrt ein wertvolles Erbe. Durch gezielte Pflege und Strategien bleiben sie als natürliche Wasserspeicher und Lebensräume erhalten. Das stärkt unsere Umwelt und sorgt für mehr Lebensqualität – heute und in Zukunft.

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